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Die Tonerrezeptur, bestehend aus Harzen, Pigmenten und Additiven, wird auf einem Mischer zu einer Vormischung verarbeitet. Sie kann feine, wiederaufzuarbeitende Stäube enthalten.
Diese Vormischung wird dem zweiwelligen Schneckenkneter (ZSK) über eine Dosiereinrichtung kontinuierlich zugeführt. Die Zugabe erfolgt über einen Fallschacht in das Einlaufgehäuse (Gehäuse Nr. 1).
Die gleichsinnig drehenden, dicht ineinander greifenden Schneckenwellen des zweiwelligen Schneckenkneters ZSK nehmen das Produkt auf, fördern und verdichten es, um es schließlich mit den Knetelementen in der Plastifizierzone (Gehäuse 2-3) auf- bzw. anzuschmelzen. Während und nach dem Aufschmelzvorgang werden die einzelnen Bestandteile der Mischung dispergiert, gemischt und homogenisiert. Die dafür verwendbaren Drehzahlen des ZSK sind variabel einstellbar. Der Durchsatz ist abhängig von der Produktqualität, dem Einzugsverhalten des Produktes und der Antriebsleistung des ZSK. Ein wichtiges Kriterium ist dabei auch die Menge des zu verarbeitenden Feinanteils sowie dessen Kornstruktur. Der Durchsatz muss jeweils an die entsprechenden Werte angepasst werden.
Gehäuse Nr. 4 besitzt eine Entlüftungsöffnung, deren Funktion insbesondere bei der Verarbeitung von Stäuben gewährleistet sein muss. Die Entgasung in Gehäuse Nr. 7 wird rezepturabhängig eingesetzt. Es besteht die Möglichkeit, das Gehäuse zu verschließen und frei oder unter Vakuum zu entgasen.
Die so aufbereitete Schmelze wird durch eine Düse im letzten Gehäuse drucklos senkrecht nach unten ausgetragen. In einer Kühleinrichtung erfolgt das Abkühlen und das Vorzerkleinern des Produktes als Vorbereitung für die nachfolgende Vermahlung.

Anlage zur Herstellung von Toner.
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| 1 |
Volumetrische Dosierung |
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Extruder | |
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| 3 |
Kompaktkühlband |
| 4 |
Vormahlung | |
ZSK-Flanschgehäuse mit austauschbarer, verschleißfester Ovalbüchse (liner). |
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| Hochverschleißfester ZSK Knetblock mit Spezial-Innenprofil. |
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