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   Langfaser-Technologie – ein Markt mit Zukunft.  
 

Die zweiwelligen, gleichsinnig drehenden Schneckenkneter von Coperion Werner & Pfleiderer sind die weltweit meist eingesetzten Schneckenkneter für die Produktion von technischen Kunststoffen. Technische Kunststoffe sind Polymere, die für eine große Vielfalt von Endprodukten als Konstruktionswerkstoffe eingesetzt werden. In-line-Compoundieren und Herstellen von langfaserverstärkten Bauteilen in einem einstufigen Verarbeitungsverfahren erschließt große Rationalisierungsreserven ohne Qualitätseinbußen. Bauteile aus langfaserverstärkten Kunststoffen besitzen eine ausgezeichnete Steifigkeit bei geringem Gewicht, einen hohen E-Modul sowie eine sehr gute Schlagzähigkeit und Zugfestigkeit.

 

Das Verstärken von Kunststoffen mit Glas- oder Naturfasern mit Längen bis zu 100 mm, befindet sich in einem dynamischen Wachstumsprozess. Die Produktion von langfaserverstärkten Massen hat sich in den letzten 10 Jahren mehr als verdreifacht. Diese Entwicklung hält auf Grund der überzeugenden Wirtschaftlichkeit und der hohen Flexibilität der Langfasertechnologie auch noch weiter an. Ihr wichtigster Markt ist der Automobil- und Fahrzeugsektor mit etwa 95% der Anwendungen.

 

Für die Herstellung von langfaserverstärkten Thermoplasten (LFT) hat sich in den letzen Jahren das D-LFT Verfahren auf dem Markt etabliert. Beim D-LFT Verfahren handelt es sich um ein Direktverfahren, welches den Schritt der Halbzeugherstellung umgeht und die Bauteile direkt aus den Komponenten Glasfaser, Polymere und Additive hergestellt werden.

 

Das In-line-Compoundieren und Herstellen von langfaserverstärkten Bauteilen in einem einstufigen Verarbeitungsverfahren erschließt große Rationalisierungsreserven ohne Qualitätseinbußen.

 

Bauteile aus LFT kombinieren die Designfreiheit eines fließgepressten Bauteils mit hohen mechanischen Kennwerten.

 

Einsatzfelder im Automobil.

 

 

 

Der D-LFT Prozess eingebettet in den Bauteilherstellungsprozess

Vorteile:

-Geringe Materialkosten durch Wegfall der Halbzeugherstellung.
-Hohe Flexibilität zur Bauteilherstellung.
-Ein hoher Automationsgrad ist möglich (ein Bediener reicht für die Überwachung und Wartung aus)
-Hohe Produktivität auf Grund sehr kurzer Zykluszeiten.
-Hohe Verfügbarkeit des Systems.
-Niedrige Ausschussrate.
-100% Wiederverwendbarkeit des Stanzabfalls und der Ausschussteile.
-Geringer Platzbedarf der Anlage.

 

 

 
1 Polymer + Additive
2 Rovings
3 Zweiwelliger Schneckenkneter ZSK
4 Entgasung
 
5 Schneideeinrichtung
6 Vereinzelungsaggregat
7 Roboter
8 Presse

 

 

Kern des D-LFT Verfahrens: der zweiwellige Schneckenkneter ZSK

Der für das Compoundieren verwendete ZSK ist modular aufgebaut und besteht aus folgenden Hauptbaugruppen:

-Antriebsmotor.
-Getriebe mit Axiallagerung und Ölumlaufschmierung.
-Verfahrensteil.
-Austragsorgane.

 

Das Verfahrensteil des ZSK besteht aus mehreren Gehäusemodulen, in denen die gleichsinnig drehenden Schnecken arbeiten. Es werden verschiedene Standardgehäuseausführungen sowie vielfältige Förder-, Knet- und Mischelemente, die auf Vielkeilwellen angeordnet sind, angeboten. Gehäuse und Schneckenelemente werden so kombiniert, wie sie für die jeweilige Verfahrensaufgabe optimal sind.

 


 
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