>> Als Pionier in der Entwicklung des gleichsinnig drehenden und dichtkämmenden Doppelschneckenextruders besitzen wir ein einzigartiges Know-how und einen einmaligen Erfahrungsschatz auf diesem Gebiet.
Aktuelle Entwicklungen
Seit den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts setzt Coperion kontinuierlich neue Standards im Maschinen- und Anlagenbau für die Aufbereitungstechnik.
Deutliche Verschleißschutzerhöhung an der Lochleiste
Die signifikante Leistungssteigerung unserer neuen ZSK Mc18 Baureihe haben wir durch Verbesserungen in allen Funktionsbereichen des Doppelschneckenextruders erreicht. So auch am Coperion Spritzkopf der neuesten Generation. Dieser Spritzkopf mit verbesserter Beheizbarkeit und optimiertem Fließverhalten kann insbesondere für die sehr hohen Durchsatzbereiche des ZSK Mc18 sowie für stark abrasiv wirkende Anwendungen mit einer speziell verschleißgeschützten Lochleiste ausgestattet werden.
Diese in der Praxis bei LANXESS entwickelte und bewährte Technologie setzt genau dort an, wo die Scherbelastung im Compoundierprozess am höchsten ist: an der engsten Stelle, nämlich an den Löchern der Lochleiste. Diese werden mit hoch verschleißbeständigen Einsätzen versehen, so dass der Standzeitfaktor der Lochleisten deutlich ansteigt. Beispielsweise wird bei der Aufbereitung von glasfaserverstärkten Produkten mit markttypischen Anteilen von 20-50 % eine Erhöhung des Standzeitfaktors im oberen zweistelligen Bereich erzielt.
Kommt es an einzelnen Stellen doch zu Abrasion und damit zur Beeinflussung des Abzugsverhaltens, profitieren Sie von der Austauschbarkeit der Hartmetallhülsen. Diese können bei Bedarf einzeln ausgewechselt werden, so dass Sie nicht die komplette Lochleiste verwerfen müssen. Das heißt, für Sie bleiben unterm Strich deutliche Kostensenkungen und die Sicherung der konstant hohen Produktqualität.

- Erhöhter Verschleißschutz an der Lochleiste
Typische Anwendungen für den Einsatz verschleißgeschützter Lochleisten
| Aufbereitung stark abrasiv wirkender Produkte |
| Compoundieren von glasfaserverstärkten Produkten |
| Aufbereitung von Produkten mit Kohlefaser-Anteilen |
| Füllen mit Titandioxyd |
FET – Feed Enhancement Technology für deutlich verbesserte Einzugs- und Durchsatzleistungen
Welche innovative Lösung verbirgt sich hinter diesen 3 Buchstaben? FET steht für Feed Enhancement Technology. Bei dieser zum Patent angemeldeten Technik wird die Einzugszone eines Extruders mit einer porösen, gasdurchlässigen Wand ausgestattet, an die von außen ein Vakuum angelegt wird. Die dadurch erreichte Gasabsaugung steigert das Material-Aufnahmevermögen bei der Verarbeitung einzugsbegrenzter Produkte um das bis zu Dreifache.
Das Ergebnis der FET-Technologie sind deutliche Durchsatzsteigerungen und eine erhöhte Wirtschaftlichkeit der Compoundieranlage. Beide Effekte werden abhängig vom Produkt durch Optimierungen der Schneckengeometrie im Einzugsbereich erneut verstärkt.
Die FET-Ausstattung kann nicht nur am Doppelschnecken-Extruder nachgerüstet werden. Sie ist mit demselben Durchsatz steigernden Ergebnis auch bei den zweiwelligen Seiten-Beschickungen ZS-B einsetzbar. Dadurch lassen sich voluminöse Produkte auch stromab betriebssicher in großer Menge dem Extruder zuführen.

- FET-Technologie – für deutlich verbesserte Einzugs- und Durchsatzleistungen
Anwendungsgebiete der FET Technologie
| Herstellung hochgefüllter Compounds mit Talkum oder Kreide |
| Füllen von Polypropylen mit Mikro-Hohlglaskugeln |
| Aufbereiten von Wood Polymer Composites (WPC) |
| Herstellung von Masterbatch |
Durchsatzsteigerung zum Nachrüsten? Mit der ZS-EG Seitenentgasung
Die einzigen Voraussetzungen: Sie benötigen ausreichend Platz am Verfahrensteil Ihres ZSK Extruders. Ein offenes Entgasungsgehäuse muss gegen ein Kombigehäuse ausgetauscht, die Zweiwellige Seitenentgasung ZS-EG angebaut werden. Und schon können Sie von Durchsatzsteigerungen profitieren.
Der Reihe nach: Insbesondere bei der Extrusion niederviskoser, dünnflüssiger Schmelzen sowie bei Extrusionsprozessen mit hohen Gasmengen kann die Leistungsfähigkeit der ZSK Baureihe mit einem herkömmlichen Entgasungsdom häufig nicht vollkommen ausgeschöpft werden. Abhilfe schafft die Zweiwellige Seitenentgasung ZS-EG. Mit ihrem großen freien Querschnitt für die Entgasung hält sie die Schmelze auch bei maximalem spezifischen Drehmoment des Extruders ohne Produktaustritt im Verfahrensteil. Dämpfe bzw. Gase werden durch die axial offenen Schneckengänge betriebssicher abgezogen. Durchsatzsteigerungen von bis zu 30 % bei verbesserter Produktqualität sind möglich.

- Zweiwellige Seitenentgasung ZS-EG
Vorteile der Seitenentgasung ZS-EG
| Durchsatzsteigerungen von bis zu 30 % |
| Höchste Betriebssicherheit bis zu einem Vakuum von 50 mbar |
| Einfaches Handling dank Schnellverschlüssen für Montage und Demontage |
| Maximale Wirtschaftlichkeit |



