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Coperion sichert sich Mehrheit an PELL-TEC

Erweiterung des Produktportfolios um Granuliertechnologie

Coperion hat zum 1. Januar 2012 die Mehrheit an der PELL-TEC Pelletizing Technology GmbH, Niedernberg, übernommen. PELL-TEC ist seit über zehn Jahren am Markt etabliert und beliefert Kunden aus den Bereichen Kunststoffaufbereitung und Recycling mit Granuliertechnologie. Die PELL-TEC-Produktpalette deckt den kompletten Verfahrensschritt vom Schmelzeaustrag bis zum gebrauchsfertigen Granulat ab. Die Granulierungen erreichen Durchsatzleistungen von bis zu 6.000 kg/h.

Coperion verstärkt mit dieser Mehrheitsbeteiligung konsequent seine Kompetenz als Systemanbieter und bietet nun auch für kleine und mittlere Extruderbaugrößen maßgeschneiderte Granulierlösungen an. Coperion und PELL-TEC arbeiten bereits seit Jahren erfolgreich zusammen.

„Die Beteiligung an der PELL-TEC Pelletizing Technology GmbH ist für Coperion ein konsequenter, logischer Schritt, um die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit zu untermauern. Wir werden zukünftig die bestehende Produktpalette von Stranggranulierungen gemeinsam mit PELL-TEC weiterentwickeln. Dabei wird der Schwerpunkt auf dem Ausbau der Baugrößen liegen“, sagt Thomas Kehl, Mitglied der Geschäftsführung der Coperion GmbH.

Ihr Ansprechpartner:
Sabine Schönfeld, Tel.: +49 711 897-3175, eMail

Gemeinsam für eine erfolgreiche Zukunft - Coperion und PELL-TEC
Gemeinsam für eine erfolgreiche Zukunft: Thomas Kehl, Coperion-Geschäftsführer, Bernhard Stern, PELL-TEC-Geschäftsführer, Günter Bachmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Coperion und Michael Schuler, PELL-TEC-Geschäftsführer (v.l.n.r.)
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FET – Feed Enhancement Technology

Deutliche Einzugs- und Durchsatzsteigerung bei Materialien mit geringer Schüttdichte

Um wettbewerbsfähig zu arbeiten, muss ein Compoundeur eine immer größer werdende Vielfalt von Rezepturen verarbeiten und diese gleichzeitig zu möglichst geringen Betriebskosten herstellen. Enthalten sind sehr häufig Rohstoffe mit geringer Schüttdichte, wie Talkum- oder Graphitarten, bei denen die Wirtschaftlichkeit des Herstellungsprozesses von der Einspeisung in den Doppelschneckenextruder abhängt. Mit der FET Feed Enhancement Technology hat Coperion für ZSK Doppelschneckenextruder eine Lösung entwickelt, die zu einer deutlichen Verbesserung des Einzugs und des Durchsatzes bei der Verarbeitung von Materialien mit geringer Schüttdichte führt.

Bei der FET-Ausstattung wird an einem porösen, gasdurchlässigen Einsatz im Einzugsbereich von außen ein Vakuum angelegt. Der Reibungskoeffizient zwischen zu verarbeitendem Produkt und Gehäusewand vergrößert sich und im Schüttgut mitgeführte Luft wird entzogen. Die Förderleistung der Materialien mit geringer Schüttdichte steigt deutlich (s. Abbildung).

FET-Einsätze können in der Einzugszone des Doppelschneckenextruders ZSK, noch vor der Aufschmelzzone oder in das Gehäuse einer Zweiwelligen Seitenbeschickung ZS-B eingebaut werden, um beispielsweise die Dosierung von Füllstoffen stromab in das Verfahrensteil zu verbessern. Wichtig ist, dass die Feed Enhancement Technology ausschließlich dort zum Einsatz kommen kann, wo Feststoffe gefördert werden. Zudem gilt für die Nachrüstung bei bestehenden Anlagen die Voraussetzung, dass die Aufbereitungsanlage (Schneckenkonfiguration des Extruders, Dosierung, Granulierung, etc.) für die höhere Kapazität ausgelegt ist.

Ihr Ansprechpartner:
Helmut Hiller, Tel.: +49 (0) 711 897-3239, eMail

FET Feed Enhancement Technology von Coperion
Erreichbare Durchsatzsteigerung auf einem ZSK 45 mit FET-Ausstattung bei verschiedenen Anwendungen
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Horizontaler Fließbettsichter HFS

Granulatreinigung für Anlagen zur Kunststoffverarbeitung

Der Horizontale Fließbettsichter HFS, den wir 2010 in den Markt eingeführt haben, bewährt sich erfolgreich im Betrieb. Dieser effiziente, platzsparende Sichter wird zwischenzeitlich in zahlreichen Kunststoffanlagen für die Granulatreinigung eingesetzt. Er ist auch für kleine Durchsatzbereiche ab ca. 800 kg/h verfügbar und ergänzt somit unseren Umlenk-Gegenstromsichter UGS sowie den Schwerkraft-Rotations-Sichter SRS im unteren Leistungsbereich.

Mit dem Horizontalen Fließbettsichter HFS lassen sich selbst abrasive, spröde, bruchempfindliche oder gummielastische Schüttgüter wirkungsvoll reinigen. Er schont dank des langsamen Reinigungsvorgangs das Produkt und arbeitet mit sehr geringem Energie- und Luftverbrauch. Sein Einsatz bewährt sich optimal in Anlagen, in denen die Produktreinheit für die Herstellung, Weiterverarbeitung und Lieferqualität von entscheidender Bedeutung sind.

In Deutschland nahm im vergangenen Jahr eine Linie zur Herstellung von hochreinem PMMA den Betrieb auf. Der in die Anlage integrierte HFS-3 entstaubt das Rohgranulat vor dem Aufbereitungsprozess im Extruder und sichert somit die Voraussetzung für „PLEXIGLAS® in Glasqualität“. Für einen Kunden in Saudi-Arabien haben wir einen HFS 20S entwickelt, der für PET-Anwendungen einen Leistungsbereich von bis zu 35 t/h abdeckt.

Der HFS hat sich für sämtliche Anwendungsbereiche erfolgreich im Betrieb bewährt. Er ist in Baugrößen von 800 bis 20.000 kg/h Durchsatz erhältlich. Jede der Baugrößen wurde bereits an Kunden in Europa, NAFTA und im Mittleren Osten verkauft.

Ihr Ansprechpartner:
Michael Kramer, Tel.: +49 (0)751 408-736, eMail

Merkmale des Horizontalen Fließbettsichters HFS
Raum- und kostensparende Bauweise
Integriertes Dosierventil
Produktschonende, intensive Entstaubung
HFS Horizontal Fluidbed Separator von Coperion
Horizontaler Fließbettsichter HFS von Coperion
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