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Coperion baut am Standort Shanghai Compoundieranlage für Hexpol

Modulanlage zum Compoundieren von Thermoplastischen Elastomeren

Coperion hat den Auftrag für die erste in Shanghai montierte Modulanlage im Januar 2012 von der Hexpol Compounding Co., Ltd. mit Sitz in Foshan/China erhalten. Die Anlage dient zum Compoundieren von Thermoplastischen Elastomeren (TPE). Nach Montage und Abnahme bei Coperion in Shanghai wurde die Anlage beim Kunden angeliefert und dort in kürzester Zeit komplettiert und in Betrieb genommen.

Kernstück der Modulanlage ist ein zweiwelliger Doppelschneckenextruder ZSK mit 82 mm Schneckendurchmesser, der einen Durchsatz von 1.800 kg/h erreicht und ohne Umbauten für unterschiedliche TPE-Rezepturen eingesetzt werden kann. Einer der wichtigsten Anwendervorteile des modularen Anlagenkonzepts ist die ebenerdige Aufstellung des ZSK 82 Mc18. Dadurch ist er im Normalbetrieb, insbesondere zur Reinigung bei Produktwechseln sowie für Wartung und Instandhaltung besonders gut zugänglich. Auch das Handling der Roh- und Fertigprodukte hat Coperion in Shanghai geplant und geliefert. In der Modulanlage integriert sind gravimetrische Dosierungen von K-Tron.

Die Entscheidung für eine Coperion Compoundieranlage begründet Carsten Rüter, President Technology bei Hexpol Compounding: „Uns hat überzeugt, wie intensiv sich die Experten von Coperion mit den Produktionsaufgaben auseinandergesetzt haben und wie präzise sie auf unsere Wünsche eingegangen sind. In außergewöhnlich kurzer Zeit haben wir ein leistungsstarkes Produktionssystem erhalten, bei dem die Fördertechnik und der Compoundierextruder vom gleichen Hersteller stammen. Mit der Modulanlage produzieren wir qualitativ hochwertige TPE-Compounds, die alle Anforderungen von uns und unseren Kunden erfüllen. Mit diesen auch international wettbewerbsfähigen Produkten können wir unsere Marktpräsenz in China entscheidend ausbauen.“

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.

Ihr Ansprechpartner:
Manfred Wiedmann, Tel.: +49 (0)751 408 674, e-Mail

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Schneckenelemente und Wellen von Coperion

Hochwertigste Werkstoffe und präzise Verarbeitung

Die Schneckenelemente eines Coperion-Extruders verfügen über eine einzigartige Geometrie. Die Fertigung der Schneckenelemente und Wellen erfolgt nach strengen OEM-Qualitätsnormen mit hochwertigen Werkstoffen und exakter Maßeinhaltung.

Viele Prozessanwendungen haben eine verschleißende Wirkung. Daher liefert Coperion Schneckenelemente aus individuellen Werkstoffen. Diese bieten die Verschleißresistenz und Materialfestigkeit, die für die zu verarbeitenden Produkte erforderlich sind. Darüber hinaus sind Coperion-Schneckenelemente mit einem weichen Kern konstruiert und gefertigt. Der Kern ist nicht gehärtet und passt optimal auf das Wellenprofil mit maximaler Fläche zur Kraftübertragung und minimalen Spannungen.

Coperion-Schneckenwellen werden mittels eines speziellen Kaltumformvorgangs gefertigt. Dieser steigert die Oberflächendichte der Keilverzahnung und erhöht die maximal zulässige Druckbelastung des Materials zur sicheren Aufnahme höchster Drehmomentbelastungen, die von den Wellen auf die Schneckenelemente übertragen werden. Das hohe Drehmoment ist durch die heutigen anspruchsvollen Prozess-Anwendungen erforderlich geworden.

Unsere Werkstoffexperten verfügen über viel Erfahrung und ein umfassendes Fachwissen zur Prüfung der jeweiligen Kundenanforderungen. Je nach Einsatzzweck empfehlen sie die für die Anwendung passenden Werkstofflösungen für die Schneckenelemente. Mit geplanten Wartungsintervallen und einer proaktiven Ersatzteilversorgung unterstützen wir Sie dabei, mit Ihren Anlagen maximale Produktivität und höchste Produktqualität zu erzielen.

Ihr Ansprechpartner:
Markus Braun, Tel.: +49 (0)711 897 2586, e-Mail

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Horizontaler Fließbettsichter HFS ab sofort auch als Leihsichter erhältlich

Schnelle und flexible Lösung zur Granulatreinigung

Der mobile Horizontale Fließbettsichter HFS bietet größte Flexibilität. Ein autarkes Leihgerät macht den Einsatz in der Produktion, beispielsweise bei besonderen Produkten oder akuten Staubproblemen möglich.

Weil der Bedarf an flexiblen Lösungen in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist, kommt an unserem Standort in Houston, USA, ab sofort der erste mobile Horizontale Fließbettsichter zum Einsatz. Damit entsprechen wir den Kundenanforderungen nach schnelleren und kurzfristigeren Lösungen. Bei Bedarf kann der portable HFS in den NAFTA-Ländern innerhalb von 24 Stunden zur Verfügung gestellt werden.

Den ersten mobilen HFS lieferte Coperion 2010 an einen Mailänder Compoundhersteller. Dort hat sich der Sichter erfolgreich bei der Reinigung von glasfaserverstärktem Granulat aus 8 Silos bewährt. Selbst schwierige Produkte, wie z. B. spröde, bruchempfindliche oder gummielastische Schüttgüter werden mit Hilfe des HFS gründlich und wirkungsvoll gereinigt.

Die maximale Durchsatzleistung ist produktabhängig und beträgt bis zu 2 t/h. Der HFS kann mit einer Injektorförderung aus einem beliebigen Gebinde (z. B. Octabin) beschickt werden. Der höhenverstellbare Rahmen erlaubt das Befüllen eines auf gleicher Ebene stehenden Gebindes. Mit Gabelstapleraufnahmen versehen, ist das Leihgerät schnell auf dem LKW transportiert und beim Kunden entladen. Gummiräder sorgen dafür, dass der HFS im Werk mobil bleibt und schnell, z.B. unter Silos, verfahren werden kann.

Die Vorteile auf einen Blick:
Schonende, intensive Granulatreinigung
Mobil; unterhalb von Silos oder oberhalb von Schüttgutcontainern einsetzbar
HFS-Leiheinheit innerhalb von 24h lieferbar (NAFTA)

Ihr Ansprechpartner:
Michael Kramer, Tel.: +49 751 408 736, e-Mail

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Reaktive Extrusion mit ZSK-Technologie

Erfolgreiche Produktionsmethode mit dem kontinuierlich arbeitenden ZSK

In den letzten 20 Jahren hat sich der kontinuierliche reaktive Extrusionsprozess mit einem ZSK-Extruder erfolgreich im Markt etabliert. In nur einem einzigen Reaktor lässt sich die gesamte Bandbreite an Viskositäten abdecken. Dies beginnt bei Monomeren oder Vorpolymerisaten und reicht bis hin zur Modifikation von Polymeren durch Aufpfropfen, Vernetzung, Abbau oder die Produktion von Ionomeren.

Der wesentliche Vorteil des kontinuierlich arbeitenden Doppelschneckenextruders ZSK im Vergleich zu einfacheren Reaktionsapparaten besteht darin, dass mit dieser Anlage ein außergewöhnlich breites Produktspektrum von Polyurethanen - von Soft-Polyurethan-Klebstoffen bis zu den härtesten thermoplastischen Polyurethan-Elastomeren - mit Shorehärten von D60 und darüber aufbereitet werden kann.

Darüber hinaus hat sich die ZSK-Technologie für chemische Reaktionen wie der Vernetzung von Thermoplastischen Elastomeren (TPE-V), der Peroxid-Spaltung von Polypropylenen, der Polykondensation von Polyamid und der jeweiligen Glykolyse von PET etabliert.

Abhängig von der Anwendung stattet Coperion die Aufbereitungsanlage mit unterschiedlichen ZSK-Extruderbaureihen aus. Es kann sowohl der besonders drehmomentstarke ZSK Mc18 (Durchmesserverhältnis Da/Di=1,55) als auch die ZSK Mv PLUS-Baureihe mit sehr großem freien Volumen (Durchmesserverhältnis Da/Di= 1,8) zum Einsatz kommen.

Ihr Ansprechpartner:
Roland Elsäßer, Tel.: +49 711 897 3155, e-Mail

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