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Vollautomatische Zuführung extrudierter Stränge vom Spritzkopf zum Granulator

Neue automatische Strangzuführungseinheit ASC

Automatische Strangzuführungseinheit ASC
Automatische Strangzuführungseinheit ASC

Die automatische Strangzuführungseinheit ASC von Coperion ermöglicht eine vollautomatische Zuführung extrudierter Stränge vom Spritzkopf zum Granulator. Abgestimmt auf die beiden großen Stranggranulatoren von Coperion, SP 500 HD und SP 700 HD, ist die Zuführung ebenfalls in zwei Baugrößen verfügbar: als ASC 500 für Durchsätze bis zu 3,5 t/h und als ASC 700 für bis zu 5 t/h.

Die Zuführeinheit leitet die extrudierten Stränge über eine wasserüberspülte Rutsche und ein nachfolgendes Förderband automatisch in das Einzugswerk des Granulators. Ein ebenfalls automatischer Anfahrbetrieb erleichtert den Anfahrvorgang, eventuelle Betriebsstörungen durch Strangabriss bei schwierigen Materialien werden durch selbsttätiges Einfädeln der Stränge vermieden.

Um hohe Durchsätze zu ermöglichen, hat Coperion den Spritzkopf SK92 entwickelt. Durch die sehr homogene Temperierung treten die Stränge auch bei hohen Durchsatzraten über die gesamte Breite der Lochleiste vollkommen gleichmäßig aus. Der Spritzkopf zeichnet sich durch optimale Fließgeometrie und sehr gute Wärmeübertragung aus. Er sichert maximale Durchsätze bei produktschonender Arbeitsweise. Dies harmoniert sehr gut mit den gestiegenen Durchsätzen der Extruderbaureihe ZSK Mc18.

Die neue automatische Bandzuführung von Coperion kann für ein breites Materialspektrum eingesetzt werden. Hierzu hat sie standardmäßig eine Höhenverstellung, um den unterschiedlichen Aufsetzpunkt der extrudierten Stränge auf der Wasserrutsche je nach verarbeitetem Material einzustellen.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Automatische Zuführeinheit ohne manuelle Bedienung
  • Selbsttätiges Einfädeln der Stränge verhindert Betriebsstörungen durch Strangabriss
  • Geringe Komplexität der Anlage und geringer Verschleiß
  • Eigens entwickelter Spritzkopf garantiert gleichmäßiges Austreten der Stränge auch bei hohen Durchsatzraten über die gesamte Breite der Lochleiste
  • Hohe Modularität der Anlage ermöglicht flexible und wenig aufwendige Anpassung der Strangzuführung an die jeweilige Verarbeitungsaufgabe
  • Länge des Abkühlweges flexibel anpassbar
  • Stranggranulierung sehr produktschonende Technik aufgrund geringerer Drücken in Vergleich zu anderen Techniken

Ihr Ansprechpartner:
Raphael Strehle, Tel: +49 711 897 2529, Email

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Differentialdosierer: Überarbeitete D5 Waage mit Vielzahl an Verbesserungen

Coperion K-Tron stellt nächste Generation der D5 Waage für ihre hochgenauen Differentialdosierer vor

Coperion K-Tron bringt die nächste Generation der D5 Waage für ihre hochgenauen Differentialdosierer auf den Markt. Die neue Ausführung wartet mit einer ganzen Anzahl von Verbesserungen und Erweiterungen auf. So wurde sie mit Fokus auf hygienegerechte Anwendungen weiterentwickelt und bereits die Grundversion ist ATEX 3D klassifiziert, was die neue D5 Waage zur idealen Wahl für den Einsatz in jeder Umgebung macht. Zusätzlich zu den konstruktiven Verbesserungen wurde auch der Herstellprozess überdacht, um Genauigkeit und Zuverlässigkeit der D5 Waage weiter zu verbessern.

Die neue Coperion K-Tron D5 Waage ist als Standardausführung in Edelstahl erhältlich oder als Pharma-Ausführung mit produktberührten Oberflächen in Edelstahl poliert Ra 0.8. Dazu ist die neue Waagenkonstruktion leichter zu reinigen und das Einsinken der Waage unter hoher Last wurde optimiert. Dank variablen Montagemöglichkeiten passt sich die D5 Waage verschiedensten Gegebenheiten an.

D5 Waage mit Standkreuz
D5 Waage mit Standkreuz
D5 Waage mit Füßen
D5 Waage mit Füßen

Die Standard- wie auch die Pharma-Ausführung der Waage sind je mit Standkreuz erhältlich, wobei die spezielle Ausführung des Pharma-Standkreuzes die strikten Anforderungen einer Pharma-Umgebung erfüllt.

Anstelle eines Standkreuzes kann die D5 Waage auch mit vier kleinen Füßen ausgestattet werden, welche genügend Raum zwischen Waagenunterseite und Unterlage schaffen, um eine einfache Reinigung zu ermöglichen. Hier erfolgt die Kabeleinführung durch eine Tülle in einem der Füße. Anstelle von Standkreuzen oder Füßen sind optional projekt-spezifische Grundplatten, Tragrahmen oder auch Plattformen lieferbar. Die neue D5 Waage ist vollständig kompatibel mit dem Vorgängermodell und ein Austausch der kompletten Waage oder von Ersatzteilen ist problemlos möglich.

Die Grundversion der D5 Waage ist für explosionsgefährdeten Umgebungen tauglich und erfüllt ATEX II 3D Ex tc IIIC T60°C Dc IP65. Demnächst wird eine eigensichere Ausführung der D5 Waage für ATEX Kategorie 2GD (Gas Zonen 3, 2, und Staub Zone 21) erhältlich sein.

Ihr Ansprechpartner:
Giuseppe Bruneo, Tel: +41 62 885 7225, Email

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Coperion erhält Auftrag für Container-Befüll-System

Befüllen und Entleeren von Containern mit Pulvern und Granulaten

Entleervariante 1 – der LKW besitzt eine LKW-eigene Kippvorrichtung
Entleervariante 1 – der LKW besitzt eine LKW-eigene Kippvorrichtung

Das Befüllen und Entleeren von Containern gewinnt bei der Schüttgutherstellung immer mehr an Bedeutung, da viele Hersteller diese Verpackungsart für den Export verwenden. Als Anbieter kompletter Systemlösungen für die Kunststoffherstellung realisiert Coperion auch Container-Belade- und -Entleer-Systeme für 20-Feet-, 40-Feet- und High-Cube-Container. Diese sind universell einsetzbar für viele Schüttgüter in Pulver- oder Granulatform, u.a. auch für kritische Produkte wie PTA, die zum Teil unter Inertgas gefördert werden.

Kürzlich hat Coperion den Zuschlag für die Realisierung eines umfangreichen Container-Befüll-Systems für Polyolefin-Granulat erhalten. Dieses zeichnet sich durch seine einfache Bedienung und die hohe Verladeleistung aus. An acht Verladestationen mit einer Leistung von bis zu 40 t/h werden Container in max. 25 Minuten beladen. Als Befüll-Technologie wird in diesem Fall das pneumatische Förderverfahren Fluidload eingesetzt. Es stehen immer zwei Container direkt nebeneinander. Vier der acht Container werden befüllt, während gleichzeitig die anderen vier Container für den Befüllvorgang vorbereitet werden.

Die Bedienung des Systems erfolgt besonders einfach und zuverlässig über vier Bedienbühnen, die an Schienen hängen und elektrisch fahrbar sind. Ist ein Container befüllt, fährt der Bediener auf der Bühne stehend ca. 5 m zum Container nebenan.

Mit diesem Verladesystem ist es möglich 20-Feet-, 40-Feet und High-Cube-Container von hinten zu befüllen, wobei diese während des Befüllvorgangs auf dem Trailer verbleiben. Die Steuerung für dieses intelligente Befüll-System stammt ebenfalls auf dem Hause Coperion.

Für das Entleeren von Containern bietet Coperion zwei verschiedene Technologien an:

1. Container verbleibt auf dem LKW und wird mit der LKW-eigenen Kippvorrichtung gekippt
Coperion hat für diese Entleer-Technologie eine Schleusenstation entwickelt, die mit dem Gabelstapler an die Containerrückwand gehängt wird. Die Ankopplung an das Fördersystem erfolgt über Schläuche.

2. Container wird mit stationärer Kipp-Plattform gekippt und entleert
Speziell für den Einsatz von LKW-Trailern ohne eigene Kippvorrichtung hat Coperion in Zusammenarbeit mit Westphalen & Kann eine Kipp-Plattform entwickelt. Hierfür fährt der LKW langsam rückwärts in die Kippstation. Mittels Fixierbolzen wird der Container an den Ecken befestigt, die Türen werden geöffnet und verriegelt. Im nächsten Schritt wird der Container hydraulisch abgehoben – der LKW verbleibt dabei in der Kippstation. Nun wird der Container bis zu einem Winkel von 50° gekippt. Nach dem Entleeren wird die Kippstation wieder in ihre Ausgangsstellung gebracht, der Container fährt nach unten auf den LKW, wird gesichert und verschlossen. Der LKW kann nun wieder ausfahren.

Ihr Ansprechpartner:
Klaus Menna , Tel.: +49 751 408 449, Email

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Messen im Winter 2015/2016

Coperion und Coperion K-Tron werden auch in diesem Winter wieder an verschiedenen Messen teilnehmen. Besuchen Sie uns auf unseren Messeständen! Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Messen:

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