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Gesamtanlagen für die Aufbereitung von Biowerkstoffen

Biowerkstoffe bestechen mit besonderen Qualitäten

Coperion realisiert Gesamtanlagen für die Aufbereitung von Biowerkstoffen und bietet seinen Kunden umfassendes Know-how sowie jahrzehntelange Erfahrung. Zu den Biowerkstoffen zählen bioabbaubare sowie bio-basierende sowie mit Holz- oder anderen Naturfasern verstärkte Kunststoffe. Die Aufbereitung bioabbaubarer Werkstoffe stellt aufgrund der Vielfältigkeit der möglichen Grundpolymere und der Verschiedenheit der Rezepturmischungen sehr hohe Anforderungen an den Compoundierprozess. Eine typische Anwendung von bioabbaubaren Kunststoffen sind beispielsweise stärkebasierte expandierte Materialien für Verpackungen. Insbesondere bei Wegwerfprodukten mit kurzer Gebrauchsdauer bietet die Bioabbaubarkeit besondere Vorteile.

Weitere Anwendungen für die Aufbereitung von bioabbaubaren Produkten auf einem ZSK Doppelschneckenextruder sind zum Beispiel:
· Thermoplastische Stärke für Folien, Tiefziehfolien oder Spritzgussartikel
· Polylactid (PLA), PVOH, synthetische Copolyester, PBS, PHA, PCL, CA
· Granulierung von PLA, Polimerisation von PLA

Speziell bei technischen Kunststoffen wendet man sich vermehrt dem Einsatz von biobasierten Rohstoffen zu. So wird z. B. nicht vorgetrocknetes Polylactid zur Herstellung zu Flachfolien in der Direktextrusion ähnlich verarbeitet wie PET.

Der ZSK Doppelschneckenextruder hat sich seit Jahren beim Aufbereiten von Wood Plastic Composites (WPC) im Markt etabliert. Entwicklungen wie die Seitenentgasung ZS-EG mit deren Hilfe sich Holzfasern bis zu einem Feuchtigkeitsgehalt von ca. 5% ohne vorherige Trocknung verarbeiten lassen, haben maßgeblichen Anteil an Produktqualität und Wirtschaftlichkeit. Die Feed Enhancement Technology (FET) ermöglicht es, dem Extruder Schüttgüter mit sehr niedriger Schüttdichte, beispielsweise feine Holzfasern, in größeren Mengen effektiv zuzuführen. Dadurch erhöhen sich Durchsatz und Füllgrad im Verfahrensteil der Maschine und die spezifische Energieeinleitung SEI und somit auch die Produkttemperatur sinken. Dies ist bei WPC sowie generell beim Einarbeiten von Naturfasern von großer Bedeutung, weil diese schonende Arbeitsweise einer Verfärbung oder Geruchsentwicklung vorbeugt und eine thermische Schädigung der Fasern verhindert.

Typische Beispiele für die Anwendung von Naturfasern

Füllen und Verstärken von PP oder PE mit 40 bis 70 Gew.-% Holzfasern
Füllen und Verstärken unterschiedlichster Basiskunststoffe mit Naturfasern wie Flachs, Hanf oder Cellulose
Aufbereiten von WPC für Spritzgussanwendungen
Direkt-Extrusion von WPC-Profilen

Ihr Ansprechpartner:
Miriam Walddörfer, Tel.: +49 711 897 3140, e-Mail

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OCI Nitrogen setzt BULK-X-CHANGE® auch für Folgeprojekte ein

Schüttgutwärmetauscher BULK-X-CHANGE®

Bulk X Change

Im Rahmen der Erweiterung seiner Anlagen hat sich der Düngemittelhersteller OCI Nitrogen mit Sitz in Geleen, Niederlande, Anfang 2012 für den Einsatz zweier weiterer Schüttgutwärmetauscher BULK-X-CHANGE® zum Abkühlen von Kalzium Ammonium Nitrat (CAN) entschieden.

Der zuverlässige Einsatz dieser neuen Technologie, die zum einen durch die runde Bauform des Wärmetauschers und zum anderen durch die komplett geschlossene Ausführung wesentliche technische Vorteile bietet, hat OCI (vormals DSM Agro) veranlasst, auch in zukünftigen Projekten, den BULK-X-CHANGE® als Schlüsselbauteil einzusetzen.

Technische Daten

Kapazität:60 t/h CAN
Kühlung:von 105°C auf < 35°C
Durchmesser:< 2.500 mm
Gesamtlänge:ca. 16 m
pdf Kunden-Referenzschreiben


Ihr Ansprechpartner:
Günther Dehm, Tel.: +49 751 408 230, e-Mail

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Delta produziert Compounds mit ZSK MEGAvolume PLUS

Doppelschneckenextruder zur Herstellung leitfähiger Kunststoffe

Die Delta Kunststoffe AG mit Sitz in Weeze setzt auf das umfassende System- und Prozess-Know-how der Coperion GmbH. Für die Herstellung von elektrisch leitfähigen Kunststoff-compounds nutzt Delta die Vorteile des Doppelschneckenextruders ZSK MEGAvolume PLUS der Coperion GmbH. Der Extruder wird eingesetzt, um Leitfähigkeitsruß in Kunststoffe wie Polypropylen, Polyethylen, Polystyrol oder Polyamid 6 einzuarbeiten. Je nach Anforderung – von antistatisch bis gut leitfähig – produziert der Doppelschneckenextruder mit 76 mm Schneckendurchmesser Compounds mit 15 bis 40 Gew.-% Ruß und erzielt Durchsätze von 1.000 bis 1.500 kg/h.

Neben dem funktionalen Nutzen haben das vorteilhafte Investitionskosten-Durchsatzverhältnis, niedrige Personalkosten für den Anlagenbetrieb sowie geringe spezifische Kosten für Energie, Wartung und Instandhaltung die Delta Kunststoff AG überzeugt.

Die Compoundieranlage ist seit August 2011 in Betrieb. „Mit dem Doppelschneckenextruder ZSK 76 MEGAvolume PLUS haben wir die richtige Entscheidung getroffen“, so Manfred Fiedler, Betriebsleiter der Delta Kunststoffe AG. „Wir profitieren wir von der hohen Compoundqualität, die der Doppelschneckenextruder mit seinen hervorragenden Mischeigenschaften erzielt. Schließlich kommt uns langfristig auch der modulare Aufbau des ZSK zugute. Damit sind wir auch in Zukunft für geänderte oder neue Marktanforderungen richtig aufgestellt“.

Ihr Ansprechpartner:
Bernd Ormanns, Tel.: +49 711 897 3459, e-Mail

Vorteile des ZSK 76 MEGAvolume PLUS

Konstant hohe, reproduzierbare Produktqualität
Durch großes freies Schneckenvolumens (Durchmesserverhältnis Da/Di = 0 1,8) nur eine Zugabestelle für den Leitfähigkeitsruß notwendig
Effektive Entgasung der Schmelze durch zweiwellige Seitenentgasung ZS-EG
Schonende Aufbereitung durch Rußzugabe direkt in die Schmelze und geringe Scherung des Produktes durch tief geschnittene Schneckengänge
Homogene Verteilung des Rußes in der Kunststoffmatrix mit speziellen Mischelementen der Schnecke
Compoundiersystem ZSK 76 MEGAvolume PLUS im Einsatz bei der Delta Kunststoffe AG
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Coperion bietet praxisorientierte Schulungen für Kunden und Partner

Hohe Anlagenverfügbarkeit und Produktivität durch qualifizierte Mitarbeiter

Um unseren Kunden eine hohe Anlagenverfügbarkeit und Produktivität zu gewährleisten, bietet Coperion seinen Kunden ergänzend zur 24/7 Emergency Hotline ein umfassendes Qualifizierungsprogramm an.

Schulungen sind eine Investition, die sich in der Praxis schnell rentiert. Der Produktionsprozess und die Sicherheit werden optimiert, die Stillstands- und Wartungszeiten verkürzt und die Produktqualität verbessert. Das umfangreiche Coperion Schulungsangebot sensibilisiert Ihre Mitarbeiter aus Produktion und Instandhaltung für die Arbeit mit technisch anspruchsvollen Maschinen und Anlagen. Die Inhalte reichen von Maschinen- und Anlagentechnologie, Mechanik, Grundlagen der pneumatischen Förderung, Verfahrens- und Steuerungstechnik bis hin zur Instandhaltung. Somit vermitteln sie das gesamte Know-how, das zum Bedienen, Warten, Einrichten und Instandsetzen von Coperion-Anlagen erforderlich ist. Unsere Schulungen gehen gezielt auf die Bedürfnisse der Teilnehmer ein – vom Einsteiger bis zum Spezialisten. Selbstverständlich halten wir Sie auch über interessante und wissenswerte Fachthemen und neue Produkte auf dem Laufenden.

Im Rahmen unseres bewährten Qualifizierungsprogramms werden die theoretischen und praktischen Kurseinheiten von erfahrenen Fachleuten vermittelt. Der Unterricht findet in kleinen Gruppen an Maschinen und Baugruppen der neuesten Generation statt. Die Kurse können entweder in unseren Schulungszentren in Stuttgart, Weingarten und Ramsey (USA) oder auf Wunsch bei Ihnen vor Ort durchgeführt werden. Ihre Teilnahme bestätigen wir Ihnen mit einem Zertifikat.

Wir sind Ihnen gerne bei der Auswahl des optimalen Kurses behilflich oder entwickeln eine maßgeschneiderte Lösung für Sie.

Sprechen Sie uns an – wir freuen uns, Sie bald bei uns begrüßen zu dürfen.

Ihr Ansprechpartner - Compounding & Extrusion:
Udo Bode, Tel.: +49 711 897 2379, e-Mail

Ihr Ansprechpartner - Materials Handling:
Carsten Packeiser, Tel.: +49 751 408 619, e-Mail

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Coperion auf der VDI-Jahrestagung „Aufbereitungstechnik“

Going global

Wie Compoundeure, Maschinen- und Rohstoffhersteller den neuen Anforderungen für ihre Prozesse und Produkte gerecht werden können, steht im Mittelpunkt der diesjährigen VDI-Tagung Aufbereitungstechnik. Sie findet am 27. und 28. November 2012 in Baden-Baden statt.

Lassen Sie sich den Beitrag von Peter von Hoffmann, General Manager Business Unit Engineering Plastics & Special Applications, Coperion GmbH, Stuttgart, am Dienstag, den 27. November 2012 um 14:45 Uhr, nicht entgehen.

Diskutieren Sie mit Experten und profitieren Sie vom Erfahrungsaustausch mit Kollegen und Referenten.

Die Themen im Überblick

Verschiedene Maschinenkonzepte für unterschiedliche Kundenkreise und Anwendungen
Fertigungskonzepte für Maschinen und Anlagen in verschiedenen Regionen der Welt
Welche Teile einer Aufbereitungsanlage können lokal beschafft werden?
Beispiel eines Fertigungsstandortes in China: Anforderungen, Qualitätssicherung, Chancen und Risiken
Weltweiter Service: Erwartungen an Maschinenlieferanten und deren Lösungsansätze
Umsetzungsphilosophien von Aufbereitungskunden bei der Expansion
Beispiele internationaler Expansionen von global agierenden Compoundeuren

Ihr Ansprechpartner:
Frank Lechner, Tel.: +49 711 897 3168, e-Mail

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