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Erster ZSK 177 MEGAcompounder auf Untergestell nach China geliefert

Deutliche Zeit- und Kosten-Ersparnis durch verkürzte Inbetriebnahme vor Ort

Coperion hat die ersten zwei mit Untergestell konstruierten ZSK 177 Mc für das Compoundieren von Polyoxymethylene (POM) nach China ausgeliefert. Der neue ZSK 177 Mc ist der erste Extruder, der mit einem Untergestell ausgestattet ist, auf dem Motor, Getriebe und Verfahrensteil montiert sind. Dadurch konnte der Extruder bereits im Werk in Stuttgart komplett montiert, getestet und als eine Einheit verschickt werden. Im Vergleich zur Vorgängerversion mit den Einzelbaugruppen (Verfahrensteil, Getriebe, Motor) ermöglicht diese Ausführung eine deutliche Zeit- und Kosten-Ersparnis durch eine verkürzte Inbetriebnahme auf der Baustelle. Die Anlagen werden zum Compoundieren, Entgasen, Stabilisieren und Granulieren des POM-Rohpolymerisats eingesetzt. Jedes der Compoundiersysteme ist für einen Durchsatz von 3.000 kg/h ausgelegt und umfasst einen ZSK MEGAcompounder mit 177 mm Schneckendurchmesser, eine Schmelzepumpe, einen kontinuierlich betriebenen Siebwechsler, eine Unterwassergranulierung und ein Klassiersieb. Der Lieferumfang ist speziell für diese Anwendung optimiert.

Beim Aufbereiten des POM-Rohpolymerisats besteht ein sehr hoher Entgasungsbedarf. Jeder ZSK MEGAcompounder hat ein 40:1 L/D Verfahrensteil (L = Schneckenwellenlänge, D = Schneckendurchmesser) sowie drei spezielle Entgasungsdome für die Schmelzeentgasung, zwei davon mit doppelter Gehäuselänge. Neben der hohen Entgasungsleistung durch die Vakuumdome hat sich das hohe Drehmoment beim ZSK MEGAcompounder als sehr vorteilhaft für eine hohe Produktqualität erwiesen.

Ihr Ansprechpartner:
Dr. Oliver Eitel, Tel.: +49 711 897 2474, e-Mail

ZSK 177 MEGAcompounder komplett montiert ab Werk
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Coperions neue Getriebetechnologie für verbesserte Maschinenleistung

Viele Vorteile durch Modernisierung des Coperion Extrudergetriebes

Der Coperion Extruder ist das Kernstück der Produktionsanlage. Das Getriebe eines Extruders ist das „Herz“, das die Doppelwelle antreibt. Wie bei jeder mechanisch rotierenden Anlage sind regelmäßige Wartungs- und Überholungsarbeiten des Getriebes notwendig, um folgenschwere Ausfälle zu vermeiden.

Zahlreiche Kunden, die ältere Getriebe nutzen und während der langen Lebensdauer der Maschinen kontinuierlich Wartungs- und Überholungsarbeiten durchgeführt haben, wägen Kosten und Nutzen einer Modernisierung der Getriebe im Rahmen der nächsten Inspektion ab.

Eine Modernisierung des Coperion Extrudergetriebes hat viele Vorteile. Die neue Getriebegeneration bietet neueste mechanische Technologie, modernes Getriebedesign, verlängerte Lebensdauer der Lager sowie einen optimierten Schmieröl-Kreislauf. In vielen Fällen haben die neuen Getriebe höhere Drehmomente als die älteren Versionen. Dies führt zu einer größeren Betriebssicherheit der Fertigungslinie und ermöglicht darüber hinaus in vielen Situationen eine Steigerung der Produktionsmengen.

Mit ihrer Erfahrung und einem umfassenden Fachwissen überprüfen unsere Experten aus dem Coperion Kundenservice das Antriebssystem Ihres Extruders und empfehlen Ihnen die Getriebe-Upgrade-Optionen, die für Ihre spezielle Anwendung optimal ist. Viele Kunden kombinieren auch ein Getriebe-Upgrade mit dem des Hauptantriebsmotors und der Kupplung, um eine Erhöhung der Prozessgeschwindigkeit und Produktflexibilität zu erreichen.

Mit der zuverlässigen Getriebeleistung kann der Extruder viele Jahre störungsfrei laufen. Zusammen mit geplanten Wartungsintervallen und einem proaktiven Ersatzteilservice kann maximale Produktivität, Prozesseffizienz und Produktqualität erzielt werden.

Ihr Ansprechpartner:
Jürgen Weikert, Tel.: +49 711 897 3464, e-Mail

Coperions neue Getriebetechnologie
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Coperion Polyolefin Technology Conference in Houston, Texas

Alles aus einer Hand – Vom Schüttguthandling bis zur Logistik

Am 3. und 4. Dezember veranstaltete Coperion wieder eine Polyolefin Technology Conference. Dass die Wahl des Veranstaltungsstandortes erneut auf Houston, Texas fiel, lag zum einen an der hohen Konzentration von Coperion-Anlagen zur Extrusion und Schüttguthandhabung an der US-Golfküste und zum anderen an der erheblichen Anzahl neuer Polyolefin Projekte.

Coperion gab aus Sicht des Anlagenherstellers einen Überblick über Polyolefin-Projekte rund um den Globus. Die Referenten zeigten Coperions Antworten auf aktuelle Anforderungen auf, wie beispielsweise die Verlagerung von Projekten rund um den Globus zu neuen Standorten, an denen preiswerte Rohstoffe zur Verfügung stehen, sowie neue Herausforderungen durch kontinuierlich wachsenden Kapazitäten einzelner Produktionslinien. Ein Beitrag über die zunehmende Bedeutung der Konzeptentwicklung zur Realisierung von Gesamtanlagen mit den Schwerpunkten Schüttguthandling und Endverpackung rundete die Thematik ab.

Die Präsentationen erfolgten entlang der Prozesskette: vom Polymerisationsreaktor über das Schüttguthandling bis hin zum Warenversand. Coperions Ingenieure präsentierten die neuesten technischen Aspekte, Entwicklungen und Erfahrungen im Bereich Extrusion, Granulierung und Schüttguthandhabung. Ein besonderes Highlight bildete die Präsentation der neuen Extruder Linie ZSK 420 Mc mit einer Unterwassergranulierung UG 1.250 für einen Durchsatz von mehr als 100t/h sowie der entsprechenden Fördertechnik.

Über 80 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil und profitierten von einem intensiven Erfahrungs- und Ideenaustausch. Lebhafte Diskussionen zwischen Coperion Mitarbeitern sowie den Gästen führten zur Formulierung neuer Ideen, um die Maschinenausstattung noch optimaler auf die Kundenanforderungen und anstehenden Herausforderungen abzustimmen.

Coperion organisiert bereits seit fast 30 Jahren Veranstaltungen wie die Polyolefin Technology Conference für seine Kunden. Heute ist Coperion neben K-Tron, Rotex und TerraSource Global Teil der Process Equipment Group der Hillenbrand Inc. und wird auch in Zukunft nicht nur die Polyolefin-Industrie, sondern viele andere Bereiche der Kunststoffindustrie erfolgreich bedienen.

Ihre Ansprechpartner:
Klaus Kapfer, Tel.: +49 711 897 3170, e-Mail
Christoph Schumacher, Tel.: +49 751 408 630, e-Mail

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Coperion Technology Update in Niel, Belgien

Neue Perspektiven in der Kunststoffherstellung

Unter diesem Titel präsentierten Experten von Coperion, PELL-TEC und Weicom am 20. und 21. November 2012 in Niel, Belgien, aktuelle Technologietrends bei Anlagen für die Herstellung und Logistik von Kunststoff. Für zwei Tage verwandelte sich die Werkhalle in ein Messeareal.

Die Veranstaltung stand unter dem zentralen Motto Neue Lösungen in den Bereichen Granulierung, Abpackanlagen mit FFS-Technik, Logistikmanagement und Container Be- und Entladung. Michael Schuler, PELL-TEC-Geschäftsführer, erläuterte in seinem Vortrag die Funktionsweise eines Stranggranulators und rundete sein Thema mit der anschließenden Demonstration des Stranggranulators SP 200 ab. Das aktuelle Design sowie die neuesten Entwicklungen der Weicom-Abpackmaschinen wurden von Francesco Bassi, Weicom-Geschäftsführer, vorgestellt. Welche Vorteile sich für den Betreiber ergeben, demonstrierte er direkt vor Ort an einer ITL 500 Abpackmaschine. Der Vortrag von Malcolm Cartwright, Coperion Senior Sales Manager Logistic Solutions, und Jarett Leesch, INCONSO AG, zum effizienten Logistikmanagement in der Kunststoffherstellung mit den Schwerpunkten Logistikmanagement, Lagerhaltung und Logistiksoftware-Lösungen für große Polyolefin-Produktionsstandorte rundete das Programm erfolgreich ab. Den Abschluss der Veranstaltung bildeten die Ausführungen von Malcolm Cartwright zum Thema Be- und Entladung von Containern.

Rund 70 interessierte Kunden folgten der Einladung und konnten sich in Vorträgen, Diskussionen und Präsentationen einen kompakten Überblick über die neuesten Entwicklungen aus dem Hause Coperion verschaffen. Abgerundet wurde das Programm durch Live-Maschinendemonstrationen, die bei den Gästen auf großes Interesse stießen.

Ihr Ansprechpartner für Extrusion und Stranggranulieranlagen::
Marc Leyers, Tel.: +32 3 87051 07, e-Mail

Ihr Ansprechpartner für Schüttguthandling und Abpackanlagen::
Marco Geradts, Tel.: +32 3 87051 08, e-Mail

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