Ausgabe 3 I 2010

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Jedes Detail im Blick: Service bei Coperion

Aus Alt mach Neu − Modernisierung eines Doppelschneckenextruders ZSK

Ein außergewöhnlicher Wunsch wurde an uns herangetragen: Ein Kunststoffverarbeiter, der für die Herstellung von Basisprodukten seit vielen Jahren Einwellen-Extruder im Einsatz hat, wollte mit Hilfe eines Doppelschnecken-Extruders sein Tätigkeitsfeld ausdehnen und seine Produktion flexibler gestalten. Er war auf der Suche nach einer schnellen und kostengünstigen Lösung. Diese konnten wir liefern.

Mit Unterstützung unserer Verfahrensingenieure ermittelten wir zunächst den genauen Bedarf des Kunden: Für die gewünschten Anwendungen und den erwarteten Durchsatz rieten wir ihm zu einem ZSK 43 MEGAvolume PLUS. Wir boten ihm jedoch keine Neumaschine an, sondern griffen auf einen gebrauchten ZSK 40 zurück, den wir kurze Zeit zuvor von einem anderen Kunden in Zahlung genommen hatten. Dieser ZSK 40 sollte nicht nur komplett modernisiert, sondern auch auf einen Schneckendurchmesser von 43 mm vergrößert werden. Der Kunde war begeistert von dem Vorschlag– er gab Coperion direkt das Go. Das Projekt wurde gestartet.

Zunächst demontierte unser Experten-Team den Compounder vollständig. Alle Teile unterzogen wir einer intensiven Reinigung und lackierten sie neu. Der Motor wurde ausgetauscht und das Getriebe überholt. Aufwändig gestalteten sich auch die Maßnahmen am Verfahrensteil: Wir vergrößerten die Bohrungen der ZSK 40 Gehäuse um 3 mm − passend für die neuen Schneckenwellen und -elemente der ZSK 43 MEGAvolume PLUS. Schließlich installierten wir eine neue Steuerung.

Nach Montage, Tests und Qualitätsprüfung lieferten wir einen „neuwertigen“ Doppelschnecken-Extruder an den Kunden. Unsere Monteure unterstützten ihn bei der Inbetriebnahme. Bereits 10 Wochen nach Auftragseingang konnte er mit der Produktion beginnen. Seine Ziele wurden in vollem Umfang erreicht.

Ihr Ansprechpartner:
Jürgen Weikert, Tel.: +49 (0) 711 897-3464, E-Mail

Modernisierungsleistungen von Coperion
Qualitätsverbesserung
Leistungserhöhung durch einen verbesserten Durchsatz
Austausch von Steuerungen zur Erhöhung der Produktions- und Betriebssicherheit
Verschleißschutz zur Erhöhung der Standfestigkeit
Modernisierung eines ZSK
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Im Fokus: Service im Bereich Compounding & Extrusion

FET-Technologie – für deutlich verbesserte Einzugs- und Durchsatzleistungen

Welche innovative Lösung verbirgt sich hinter diesen 3 Buchstaben? FET steht für Feed Enhancement Technology. Bei dieser Technik wird die Einzugszone eines Extruders mit einer porösen, gasdurchlässigen Wand ausgestattet, an die von außen ein Vakuum angelegt wird. Die dadurch erreichte Gasabsaugung steigert das Material-Aufnahmevermögen bei der Verarbeitung einzugsbegrenzter Produkte um das bis zu Dreifache.

Das Ergebnis der FET-Technologie sind deutliche Durchsatzsteigerungen und eine erhöhte Wirtschaftlichkeit der Compoundieranlage. Beide Effekte werden abhängig vom Produkt durch Optimierungen der Schneckengeometrie im Einzugsbereich erneut verstärkt.

Die FET-Ausstattung kann nicht nur am Doppelschnecken-Extruder nachgerüstet werden. Sie ist mit demselben Durchsatz steigernden Ergebnis auch bei den zweiwelligen Seiten-Beschickungen ZS-B einsetzbar. Dadurch lassen sich voluminöse Produkte auch stromab betriebssicher in großer Menge dem Extruder zuführen.

Ihr Ansprechpartner:
Ulf Wittmann, Tel.: +49 (0) 711 897-2583, E-Mail

Anwendungsgebiete der FET-Technologie sind u.a.
Herstellung hochgefüllter Compounds mit Talkum oder Kreide
Füllen von Polypropylen mit Mikro-Hohlglaskugeln
Aufbereiten von Wood Polymer Composites (WPC)
Herstellung von Masterbatch
Feed Enhancement Technology FET von Coperion
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Im Fokus: Service im Bereich Materials Handling

Zellenradschleuse für die Mineralstoffindustrie − Vorteile, mit denen Sie rechnen können

Höhere Leistung, weniger Energieaufwand und geringere Wartungskosten – so lauteten die Ziele der innovativen Fördertechnik, die die Coperion GmbH erfolgreich bei Holcim, dem größten Baustoffkonzern weltweit, installiert hat.
Coperion ersetzte im Rahmen eines umfangreichen Modernisierungspakets die bislang in den Zement-Förderanlagen eingesetzten Schneckenpumpen durch die Zellenradschleuse DuroProtect 5.

Diese hoch verschleißbeständige Zellenradschleuse in Keramikausführung verschafft Holcim wesentliche Vorteile gegenüber der bisherigen Fördertechnik: Der Energiebedarf konnte um 97 % gesenkt werden. Darüber hinaus zeichnen sich die Zellenradschleusen von Coperion durch ihre hohe Förderleistung bei geringem Wartungsaufwand aus. Die Kosten sowie die Stillstandzeiten für Wartungsarbeiten wurden ebenfalls deutlich reduziert.

Mit der umfassenden Erfahrung in den Bereichen Werkstoff- und Prozesstechnik konnte das Service Team von Coperion die anspruchsvolle Anlagen-Modifikation erfolgreich begleiten. Bereits nach einem 3/4 Jahr hatte Holcim den Return-on-Investment der Modernisierungsmaßnahme erreicht.

Ihr Ansprechpartner:
Thomas Freundlich, Tel.: +49 (0) 751 408-472, E-Mail

Zellenradschleuse von Coperion
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