Ausgabe 4 I 2010

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Jedes Detail im Blick: Service bei Coperion

Turnaround: in kürzester Zeit unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften.

Wie dies gesichert werden kann? Im Rahmen eines Pauschalabkommens mit Coperion. So im folgenden Fall: Coperion wurde mit der gesamten Abwicklung der Generalüberholung einer Großanlage rund um einen ZSK 320 aus der Polyolefin herstellenden Industrie beauftragt – inklusive der Durchführung aller erforderlichen Wartungs-arbeiten.

Mit dem Doppelschneckenextruder werden stündlich rund 50 Tonnen PE produziert. Entsprechend kurz war das zur Verfügung stehende Zeitfenster für die turnusmäßig anstehende Generalüberholung. Zudem galt es, die hohen Anforderungen an die Arbeitssicherheit in der Chemischen Industrie unter allen Umständen einzuhalten.

Um dieses Großprojekt erfolgreich abzuwickeln, musste jeder einzelne Arbeitsschritt im Detail auf seine Folgeschritte und den Zeitplan abgestimmt werden. Stück für Stück wurde die Großanlage zerlegt, geprüft und überholt: von der Demontage der Unterwassergranulierung UG 1.000 über den Austausch der Lochplatte bis hin zur Überarbeitung von Granulierkopfgehäuse, Siebwechsler, Schmelzepumpe und Drosselanfahrventil. Erst jetzt war das Verfahrensteil für die Überholungsarbeiten zugänglich. Die Gehäuse wurden auf Verschleiß geprüft, Wellen überarbeitet und Schneckenelemente vereinzelt ausgetauscht.

Insgesamt waren alleine für die Überholung des Compounders 12 Mitarbeiter von Coperion im Einsatz. Vier weitere arbeiteten parallel an der Überholung von Schleusen und Rohrweichen sowie an der Wartung von Filtern und Probenehmern.

Bereits nach 2,5 Wochen konnte die Großanlage den Betrieb wieder aufnehmen – zur vollen Zufriedenheit des Betreibers. Dank der detaillierten Projektplanung sowie der professionellen Durchführung vor Ort konnte das umfangreiche Leistungspaket reibungslos abgewickelt werden – in vorgegebener Zeit, zur geforderten Qualität und unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften.

Ihr Ansprechpartner:
Thomas Holtz, Tel.: +49 (0) 2232 20700-20, E-Mail

Generalüberholung einer Groß-anlage rund um einen ZSK 320
16 Mitarbeiter von Coperion im Einsatz
Projektdauer: 2,5 Wochen, 1.700 Arbeitsstunden
Überholung des Extruders mit allen Peripheriegeräten
Überholung von Materials Handling Komponenten
Durchführung aller erforderlichen Wartungsarbeiten
Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften
Generalüberholung eines ZSK 320
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Im Fokus: Service im Bereich Compounding & Extrusion

Schnell und effizient vorbeugen: Inspektion des Verfahrensteils bei montierten Gehäusen.

Genaue Planbarkeit der Wartungsintervalle, vorausschauende Ersatzteilbeschaffung und minimale Stillstandzeiten für die Inspektion – so lauteten unsere Vorgaben bei der Entwicklung unseres Gehäusebohrungsmesssystems, mit dem der Verschleiß an Extrudergehäusen ohne vollständige Demontage des Verfahrensteils festgestellt werden kann. Doch was macht ein solches Messsystem für den laufenden Compoundierbetrieb so wichtig? Lediglich ein unverschlissenes Verfahrensteil sichert höchste Produktqualität und maximale Durchsätze. Und das rechnet sich.

Der Anlagenbetreiber muss die Doppelschnecken des Extruders ziehen und das Verfahrensteil vorreinigen. Sobald dieses auf Raumtemperatur abgekühlt ist, kann die Messung beginnen. Unser System setzt spezielle, für Extrudergehäuse ausgelegte Sensoren ein, die die Oberfläche des Prozesskanals aufs Kleinste absuchen und die exakten Dimensionen der Gehäuse ermitteln. Durch einzelne Schmelzerückstände sieht das Messsystem hindurch.

Die Ergebnisse der Gehäusebohrungsmessung werden durch eine spezielle Software zusammengetragen und ausgewertet. Auf dieser Basis arbeiten unsere Service Techniker für Sie eine Empfehlung bezüglich Wartungszeitpunkt und Ersatzteilbevorratung aus – um Ihnen langfristig eine effiziente Produktion bei höchster Produkt-qualität und maximalen Durchsätzen zu sichern.

Ihr Ansprechpartner:
Frank Ziegler, Tel.: +49 (0) 711 897-2582, E-Mail

Vorteile der Gehäusebohrungsmessung
Dauerhafte Sicherung der Maschinenverfügbarkeit durch rechzeitiges Aufdecken eventueller Mängel
Minimaler Zeitaufwand
Reduzierung der Instand- haltungskapazität durch planbare Reparaturen
Rechtzeitige Ersatzteilbeschaffung
Schnell und effizient vorbeugen - Gehäusebohrungsmesssystem von Coperion
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Im Fokus: Service im Bereich Materials Handling

Vom Know-how des Herstellers profitieren.

Die maximale Produktivität Ihrer Maschinen und Anlagen ist das Ziel der umfangreichen Schulungsangebote von Coperion. Häufig geben wir unser Know-how in den Bereichen Verfahrens-, Steuerungs- und Wartungstechnik noch vor der Inbetriebnahme einer Maschine oder Anlage an Ihre Operator, Ingenieure und Techniker weiter – um den reibungslosen Produktionsbetrieb zu sichern.

Bei einem Großprojekt in den Vereinigten Arabischen Emiraten, bei dem wir Compoundiersysteme und Schüttgutanlagen für die Herstellung von jährlich 800.000 t Polypropylen und 540.000 t Polyethylen liefern, wird das Betreiberpersonal in drei intensiven Schulungseinheiten mit der Förder- und Compoundiertechnologie von Coperion vertraut gemacht.

Zwei Theorieseminare zur System- und Prozesstechnik haben in den Schulungszentren Stuttgart und Weingarten bereits stattgefunden. Abgerundet werden die Inhalte durch ein Praxisseminar vor Ort beim Kunden: die Themen Steuerungs- und Wartungstechnik werden direkt an der Anlage noch vor deren Inbetriebnahme geschult. Das Betreiberpersonal wird mit dem Produktionsstart optimal auf die neuen Anlagen vorbereitet sein – sodass unser Kunde uneingeschränkt von der Produktivität seiner Anlagen profitieren wird.

Ihre Ansprechpartner:
Compounding & Extrusion: Udo Bode, Tel.: +49 (0) 711 897-2379, E-Mail
Materials Handling: Michael Kahan, Tel.: +49 (0) 751 408-252, E-Mail

Schulungsthemen von Coperion
Maschinen- und Anlagentechnologie
Mechanik
Grundlagen der Pneumatischen Förderung
Verfahrens- und Steuerungstechnik
Umfangreiches Schulungsprogramm bei Coperion
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