>> Herstellung von Schwerfolien im Split-Feed-Verfahren.

Aufbereitung von Schwerfolien

Seit vielen Jahrzehnten bewähren sich die Doppelschneckenextruder von Coperion erfolgreich für die Herstellung von Schwerfolien. Hochgefüllte Massen für Schwerfolien werden in der Automobilindustrie beispielsweise zur Dämmung von Motor- und Fahrgeräuschen eingesetzt. Die extrudierten Folien werden teilweise mit Vliesen, Schäumen oder Teppichen kaschiert. Im Anschluss werden sie auf Pressen oder durch Tiefziehen in die entsprechende Form gebracht und beschnitten.

Typischer Aufbau einer Anlage für die Herstellung von Schwerfolien

Typischer Aufbau einer Anlage für die Herstellung von Schwerfolien

Für die Aufbereitung von Schwerfolien hat sich das Split-Feed-Verfahren am Markt etabliert. Bei diesem Verfahren werden die Rückgratpolymere / -elastomere, Kleinkomponenten und ein Teil der Flüssigkeiten in getrennten Strömen in das erste Gehäuse des Extruders dosiert und gravimetrisch verwogen.

Die Zugabe der abrassiven Füllstoffe erfolgt stromabwärts über eine zweiwellige Seitenbeschickung in die plastische Masse. Die Vorteile des Split-Feed-Verfahrens liegen in der schonenden Behandlung der Rohstoffe und damit einhergehend in der Verbesserung der Produktqualität.

Durchsätze*

ZSK 43 Mv250 - 450 kg/h
ZSK 54 Mv500 - 850 kg/h
ZSK 62 Mv850 - 1.300 kg/h
ZSK 76 Mv1.300 - 2.000 kg/h
ZSK 98 Mv2.400 - 4.000 kg/h
ZSK 125 Mv5.000 - 10.000 kg/h

* abhängig von Rohstoffen und Rezepturen

Direktextrusion / In-line Compoundieren

Direktextrusion / In-line Compoundieren

Mit der Direktextrusion bzw. dem In-line Compoundieren wird die Herstellung von Halbzeugen wie Folien, Platten, Rohre oder Profile in einem Arbeitsgang ermöglicht - die Zwischengranulierung entfällt komplett. Coperion gilt als Spezialist für die Realisierung von Direktextrusionanlagen.
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