>> INFOCUS – Coperion auf der Anuga FoodTec 2012.

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Vom 27. bis 30. März 2012 ist es wieder soweit – die Anuga FoodTec öffnet ihre Tore in Köln. Besuchen Sie uns auf unserem Messestand

Anuga FoodTec 2012
Köln / Deutschland
27.-30.03.2012
Halle 10.1
Stand Nr. C020


Wir freuen uns auf Sie!

Coperion überarbeitet Zentrische Granulierung ZGF

Deutlich verbesserte Funktionalität beim Granulieren

Die Zentrische Granulierung ZGF haben wir konstruktiv überarbeitet und werden sie auf unserem Messestand auf der Anuga FoodTec in Köln ausstellen: Halle 10.1, Stand Nr. C020. Die Kopfgranulierug (Die Face Cutting) kommt für die Herstellung von Nahrungsmitteln, Cerealien, Fischfutter und Petfood am Doppelschneckenextruder ZSK zum Einsatz. Sie ist nun mit dem Messerflügel axial verschiebbar. Damit lassen sich die Messer im laufenden Betrieb auf die Lochplatte aufsetzen. Eine Feinjustierung mit Skalierung dient zur präzisen Schnitteinstellung.

Bei der ZGF ist der Messerflügel zentrisch zur Lochplatte angeordnet. Das in endlosen Strängen durch die Lochplatte austretende Produkt wird direkt am Extruderende durch den Messerflügel abgeschnitten (Heißabschlag/Kopfgranulierung). Die Länge der entstehenden Granulate kann durch die Messeranzahl sowie durch die Messerflügeldrehzahl auf einfache Weise beeinflusst werden.

Die Granulierhaube und die Düsenhalteplatte der ZGF sind schwenkbar und ermöglichen den einfachen Zugang zur Reinigung der Schnecken, zur Lochplattenaufnahme und zum schnellen Lochplattenwechsel.

Ihr Ansprechpartner:
Stefan Gebhardt, E-Mail

Zentrische Granulierung ZGF
Zentrische Granulierung ZGF
Axial verschiebbarer Messerflügel
Axial verschiebbarer Messerflügel
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Extrusion von Kochbananen zu Quellmehl

Doppelschneckenextruder ZSK für PIBID in Uganda

Coperion liefert einen Doppelschneckenextruder ZSK an die Presidential Initiative for Banana Industrial Development (PIBID) in Uganda. Er wird dazu dienen, aus getrockneten Kochbananen mittels Kochextrusion ein Quellmehl herzustellen. Durch einfaches Anrühren mit kaltem oder heißem Wasser ergibt dieses Mehl den nahrhaften Matooke-Brei, der in Uganda als Nationalgericht gilt und ein gut verträgliches, nährstoffreiches Grundnahrungsmittel ist.

Der Doppelschneckenextruder ZSK MEGAvolume PLUS mit 54 mm Schneckendurchmesser ist mit einem sieben Gehäuse langen Verfahrensteil ausgestattet. Eine Feststoffdosierung führt ihm das Bananenmehl zu. Mit Hilfe einer Flüssigdosierung wird im zweiten Extrudergehäuse ein feiner Wasserstrahl eingedüst. Danach beginnt die Kochextrusion, bei der das Bananenmehl bei Temperaturen von typischerweise 140 bis 150°C zu einem modifizierten, vorgekochten Quellmehl aufbereitet wird. Auf das Verfahrensteil folgt eine überarbeitete Version unserer Zentrischen Granulierung ZGF 70, mit der ein direktexpandiertes, gut handhabbares Extrudat erzeugt wird, das sich nach der Trocknung leicht zu löslichem Matooke-Mehl vermahlen lässt.

Zur Werksabnahme (Factory Acceptance Test, FAT) war Dr. Florence Muranga, Director von PIBID, zusammen mit weiteren Vertretern der Initiative vor Ort in Stuttgart. In unserem Food Technikum wurde das Originalprodukt auf der komplett montierten Aufbereitungsanlage hergestellt.

Der Doppelschneckenextruder ZSK 54 MEGAvolume PLUS ist Teil eines Projekts von PIBID, das den Anbau von Kochbananen in Uganda fördern, die lokale Wertschöpfung in der bäuerlichen Landwirtschaft erhöhen und zugleich die Versorgung der Bevölkerung verbessern wird.

Ihr Ansprechpartner:
Stefan Gebhardt, E-Mail

Im Food Technikum von Coperion fand im Beisein von Vertretern von PIBID die Werksabnahme des ZSK 54 MEGAvolume PLUS zum Aufbereiten von getrockneten Kochbananen zu Quellmehl für den nährstoffreichen Matooke-Brei statt.
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DIL präsentiert sich auf der Anuga FoodTec als Mitaussteller von Coperion

Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e.V.

Die Extrusion ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeiten des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik (DIL). In unterschiedlichen Projekten werden Entwicklungsarbeiten in den Bereichen Frühstückscerealien, Snacks, Quellmehle und Stärken bis hin zur Tieftemperaturextrusion bei der Speiseeisherstellung durchgeführt. Einen besonderen Schwerpunkt stellt die High Moisture Extrusion dar, die Möglichkeit unter Einsatz eines Doppelschneckenextruders fleisch- bis fischähnliche Strukturen zu generieren.

Für die High Moisture Extrusion kommt ein gleichläufiger Doppelschneckenextruder zum Einsatz. Der Produktaustritt erfolgt über eine temperierte Kühldüse (Rund- oder Rechteckdüsen mit Doppelmantel). In der Kühldüse findet der Strukturierungsprozess statt. Während im Extruder Temperaturen bis zu 160°C erreicht werden, liegen die Austrittstemperaturen nach der Kühldüse bei ca. 60°C, eine Expansion wird somit vollständig unterdrückt.

Die Faserbildung selbst ist darauf zurückzuführen, dass sich das laminare Strömungsprofil in der Strömung abkühlt und dabei fixiert wird. Das Produkt verfestigt sich also von außen nach innen, wobei die Schichten aneinander vorbeigleiten, bis das Texturat vollständig ausgehärtet ist und in Form eines festen Strangs die Düse verlässt. Die resultierenden Texturen können fleischartig-faserig bis schichtartig, vergleichbar mit Fischfilets, sein. Vorgegeben wird dies über ein optimiertes Zusammenspiel von Rezeptur, Apparatekonfiguration und Prozessparametern. Wesentlicher Bestandteil der Rezepturen sind Pflanzenproteine, besonders geeignet sind hier Soja-, Erbsen- und Lupinenprodukte. Neben rein pflanzlichen Produkten sind auch kombinierte Texturate mit Fleisch- oder Fischanteil, als Ergänzung zu den pflanzlichen Komponenten, herstellbar.

Ihr Ansprechpartner:
Dr. Achim Knoch, Tel.: +49 5431 183 142, E-Mail

Texturierte Pflanzenproteine, die über High Moisture Extrusion hergestellt wurden
Texturierte Pflanzenproteine, die über High Moisture Extrusion hergestellt wurden
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Neue Durchblasschleuse ZFD-CIP

EHEDG zertifiziert Schleuse mit EL class I

Das jüngste Mitglied unserer CIP-Produktfamilie ist die Durchblasschleuse ZFD-CIP. Sie wurde kürzlich von der EHEDG mit dem Zertifikat EL class I ausgezeichnet.

Die Oberflächen der Zellenradschleuse sind außen und innen glattflächig gestaltet. Sämtliche Ecken und Kanten wurden mit großen Radien konstruiert, um beste Reinigungsergebnisse zu erzielen. Produktberührende Oberflächen sind in polierter Qualität Ra < 0.8µm ausgeführt, um auch geringste Produktrückstände und Kontamination durch mikrobiologisches Wachstum zu verhindern. Als Werkstoff setzen wir Edelstahl 1.4404/AISI 316L ein. Bei der vollautomatischen Nassreinigung wird die Zellenradschleuse nicht geöffnet, so dass Sie Zeit und Kosten sparen. Um sicher zu stellen, dass sich nach der Trocknung keinerlei Flüssigkeit im Innern befindet, setzen wir bei der Durchblasschleuse ZFD-CIP spezielle Dichtungen mit frontbündiger Dichtlinie ein, die eine Kapillarwirkung unterbinden.

Die EHEDG hat dieses konsequent hygienegerechte Design in mehreren Praxistests überprüft. Die ZFD-CIP erhielt das Zertifikat EL class I, eine Auszeichnung, die die vollautomatische CIP Reinigung bescheinigt.

Bei Bedarf fertigen wir die Durchblasschleuse ZFD mit austauschbaren Dichtkassetten und der Ausziehvorrichtung FXS, mit der das Zellenrad für Inspektionszwecke komfortabel aus dem Gehäuse herausgeschwenkt werden kann.

Ihr Ansprechpartner:
Jochen Sprung, Tel.: 49 751 408 584, E-Mail

Neue Durchblasschleuse ZFD-CIP
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Betriebssichere und hygienegerechte Zellenradschleusen und Weichen

Komponenten für die Lebensmittelindustrie

Hygienegerechtes Design wird bei Coperion groß geschrieben, insbesondere bei unseren Komponenten für die Lebensmittelindustrie. Dies beginnt bei der Konstruktion der einzelnen Baugruppen und hat bis zur Fertigung sowie dem späteren Einsatz im Produktionsbetrieb höchste Priorität. Alle verwendeten Materialien, Bauteile und Fertigungsverfahren werden vor ihrem Einsatz umfassend geprüft. Im Technikum von Coperion werden sämtliche Prototypen und Weiterentwicklungen unserer Zellenradschleusen und Schüttgutweichen umfangreichen Dauertests unterzogen – mit verschiedenen Förderprodukten, um die Reinigbarkeit und Betriebssicherheit unserer Komponenten nachzuweisen. Erst dann sind unsere Produkte reif für den Markt.

Unsere Konstrukteure arbeiten stetig an neuen Entwicklungen, um das Schüttguthandling in Ihren Anlagen so sicher und sauber wie möglich zu halten. Für leichte Reinigbarkeit versehen wir unsere Zellenradschleusen und Weichen mit besonders glattflächigen Außen- und Innenbereichen. Zudem erfüllen sie die Grundlagen der EHEDG. Bei Bedarf fertigen wir alle Komponenten in einer Schnellreinigungsausführung. Sie ermöglicht es Ihnen, das Bauteil im täglichen Betrieb mit nur wenigen Handgriffen zu öffnen. Mit der innovativen und robusten Ausziehvorrichtung FXS (Full Access System) für Zellenradschleusen können alle Bereiche der Komponente einfach, ohne Einschränkung eingesehen und gereinigt werden.

Ihr Ansprechpartner:
Jochen Sprung, Tel.: 49 751 408 584, E-Mail

Produktdesign der Schüttgutweiche WZK mit glattflächigen Oberflächen
Zellenradschleuse ZRD mit Ausziehvorrichtung FXS: Hervorragender Zugang für Reinigung und Inspektion
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Der Probenehmer PN 80

Das Produkt im Mittelpunkt

Unser Probenehmer PN 80 ermöglicht es Ihnen auf einfache, zeitersparende Weise, regelmäßig Proben Ihrer Produkte zu nehmen. Er fasst ca. 200 ml und überzeugt durch seinen einfachen, in der Praxis bewährten Aufbau.

Ein Führungsrohr mit Probeein- und auslass wird mit Hilfe eines außenliegenden Flansches an einem Produktbehälter befestigt. Von außen wird ein von zwei Dichtscheiben begrenzter Kolben in das Führungsrohr eingesetzt und mit Hilfe eines pneumatischen Antriebes axial vor und zurück bewegt. Zur Probeentnahme wird der Kolben aus der Ruheposition in den Produktraum geschoben. Nun kann Produkt in den Kolben fließen. Anschließend wird der Kolben zurückgezogen und das Produkt durch den Probenauslass außerhalb des Behälters wieder freigegeben. Dieser Vorgang kann mit Hilfe einer Steuerung automatisch beliebig oft und zu beliebigen Zeitpunkten wiederholt werden, bis die gewünschte Probenmenge über einen definierten Zeitraum gezogen ist.

Der PN 80 kann für die Probeentnahme aller freifließender Produkte (Granulat oder Pulver) eingesetzt werden. Wir legen ihn für jede Anwendung individuell aus. Das Grundprinzip der Probeentnahme bleibt stets bestehen.

Zahlreiche unserer Probeentnehmer PN 80 sind in der Praxis erfolgreich im Einsatz. Ein namhaftes, großes Lebensmittelunternehmen aus der Schweiz setzt die hygienegerechte, betriebssichere, aber auch preiswerte Lösung mehrfach für die Entnahme von Milchpulverproben ein. Auch für fetthaltige Produkte, wie beispielsweise Vollmilchpulver, wird der Probenehmer vielfach verwendet. In diesem Fall kann er für die sichere und effektive Reinigung in einer Schnellreinigungsversion ausgeführt werden.

Ihr Ansprechpartner:
Jochen Sprung, Tel.: 49 751 408 584, E-Mail

Probeentnehmer PN 80
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