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Coperion übernimmt Mehrheit an Weicom s.r.l.

Erweiterung des Produktportfolios um Verpackungs- und Palettiertechnologie

Die Coperion GmbH, Stuttgart, hat über ihr Tochterunternehmen Coperion s.r.l., Italien, rückwirkend zum 1. Januar 2012 die Mehrheit an der Weicom s.r.l., Ferrara, Italien, übernommen. Mit dem Weicom-Produktportfolio komplettiert Coperion seine Prozess- und Wertschöpfungskette für die kunststofferzeugende und -verarbeitende Industrie.

Weicom ist spezialisiert auf Wiege-, Verpackungs- und Palettiertechnologie und seit vielen Jahren am Markt etabliert. Die Produktpalette umfasst elektronische Waagen, FFS Absackanlagen, Abfüllsysteme für Offen- und Ventilsäcke, Befüllsysteme für Bigbags, Palettierroboter, Palettensicherung, Fördertechnik sowie alle dazugehörigen Service-Leistungen. Die FFS Absackanlagen erreichen beispielsweise eine Kapazität von bis zu 2.500 Säcken pro Stunde.

Das Unternehmen beliefert Kunden aus den Bereichen der Kunststoffaufbereitung sowie der Lebensmittel- und Mineralstoffindustrie. Coperion und Weicom arbeiten bereits seit geraumer Zeit in zahlreichen Projekten erfolgreich zusammen.

Francesco Bassi, Vertreter der Eigentümerfamilie: „Für Weicom ist der Zusammenschluss mit Coperion die richtige Entscheidung. Wir sehen in Coperion einen starken Partner, der uns bei unseren Wachstumsplänen unterstützt und mit seinem Know-how und seiner Erfahrung viel Potential bietet. Wir werden so beispielsweise in der Lage sein, Märkte wie USA, Russland, Südost-Asien und Brasilien zu erschließen – das hervorragende Netzwerk und die weltweite Präsenz von Coperion bieten uns dafür ideale Voraussetzungen. Zudem werden wir gemeinsam den After-Sales-Support für unsere Produkte ausbauen“.

Ihr Ansprechpartner:
Manfred Wiedmann, Tel.: +49 (0) 751 408-674, E-Mail

Nach der Vertragsunterzeichnung (v.l.n.r.): Dr. Pierluigi Mondati, Geschäftsführer von Coperion s.r.l., Günter Bachmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Coperion GmbH, Francesco Bassi, Vertreter der Eigentümerfamilie von Weicom s.r.l., Axel Kiefer, Mitglied der Geschäftsführung der Coperion GmbH
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ZSK Mc18 - PET / PLA Folienextrusion ohne Vortrocknung

Erweitertes Anwendungsspektrum durch Erhöhung des Drehmoments

Das spezifische Drehmoment der Baureihe ZSK Mc18 ist mit einer Leistungsdichte von 18 Nm/cm3 um 30 % höher als beim Vorgängermodell ZSK Mc PLUS und ermöglicht dem Anwender ein breiteres Betriebsfenster. Somit steht diese Maschinenserie für das höchste Verhältnis von Drehmoment/Volumen, das derzeit für die Aufbereitung von Materialen, die ein hohes Maß an spezifischer Energie und ein hohes Drehmoment erfordern, verfügbar ist.

Insbesondere bei der Verarbeitung von PET – für die Compoundierung oder Direktextrusion zu Fasern oder Folien – kann der ZSK Mc18 zum Einsatz kommen. Dies ist ein typischer Prozess, bei dem der Durchsatz durch die Leistungsdichte begrenzt wird, wobei die Verarbeitung von PET ein hohes Drehmoment bei niedrigen Schneckendrehzahlen von 200 bis 400 min-1 erfordert. Der Schlüssel zum Erfolg dieser Technologie ist die Erhöhung der Kraftübertragungskapazität (Drehmoment). Der hohe Ausstoß bewirkt einen hohen Füllgrad der Schneckengänge, dadurch reduziert sich sowohl die mittlere Schergeschwindigkeit als auch die tatsächlich zugeführte Energie und man erhält eine niedrige Produkttemperatur.

Wenn man die drei ZSK-Generationen ZSK MEGAcompounder (Md/a3 = 11,3), ZSK MEGAcompounder PLUS (Md/a3 = 13,6) und ZSK Mc18(Md/a3 = 18) vergleicht, lassen sich auf der Basis der ZSK 45-Geometrie bei der Verarbeitung von PET-Granulat eine signifikante Erhöhung des Durchsatzes und deutliche Energieeinsparungen bei jeder Schneckendrehzahl feststellen. Folglich kann der ZSK Mc18 zum Einsatz kommen, um die Materialqualität zu verbessern, indem die Schneckendrehzahl konstant gehalten wird. Andererseits kann der Durchsatz bei gleichzeitiger Erhöhung der Schneckendrehzahl um bis zu 60 % erhöht werden. Dabei bleibt die Produktqualität angesichts der Schmelzetemperatur und des niedrigeren iV-Werts erhalten. Derselbe Prozess erzielt bei der Verarbeitung von PLA ohne Vortrocknung ähnlich gute Ergebnisse. Dies ist eine weitere Anwendung, bei der das hohe Drehmoment der Baureihe ZSK Mc18 deutlich zur Verbesserung der Produktqualität und Produktivität beiträgt.

Ihr Ansprechpartner:
Sabine Schönfeld, Tel.: +49 (0) 711 897-3175, E-Mail

Deutliche Steigerung des Durchsatzsteigerung mit dem ZSK Mc18
Deutlich reduzierter Energiebedarf bei erhöhtem Durchsatz
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Coperion-Filter für komplexe chemische Prozesse

Schwierige Betriebsbedingungen verlangen nach individuellen und zuverlässigen Lösungen

Kundenspezifisch entwickelter Coperion-Rundfilter

Innerhalb einer Anlage zur Herstellung von chemischen Zusätzen für Kraftstoffe in Südostasien werden individuell konstruierte Filter von Coperion eingesetzt, die bei schwierigen physikalischen und chemischen Randbedingungen optimalen Einsatz finden.

In der Anlage wird ein in einem Teilprozessschritt eingesetzter Rührbehälter mit Maleinsäureanhydrid pneumatisch mit mineralischem Pulver beschickt. Dabei muss das Fördergas aus dem Rührbehälter abgeführt werden. Es herrschen Betriebstemperaturen von 230 °C in der Anlage, und die besondere Schwierigkeit ist, dass die flüchtige und brennbare Flüssigkeit bereits bei hohen Temperaturen kondensiert. Um die Betriebssicherheit zu gewährleisten, musste außerdem ein Gas-Explosions-Schutz vorgesehen werden.

Coperion konnte dem Kunden eine Lösung mit individuell konstruierten Filtern bieten, die in diesem schwierigen Umfeld betriebssicher arbeiten. Dafür wurden die Filter unter anderem mit speziellen Filterelementen und einer speziell entwickelten Steuerung ausgerüstet. Der Filter wird unter Bedingungen betrieben, in denen der Dampf zur Kondensation neigt. Aus diesem Grund wurden speziell temperaturfeste Filtermaterialien aus PTFE eingesetzt, um stets eine gute Abreinigung zu erzielen. Wegen der Gefährdung, die von den verwendeten Fluiden ausgeht, musste die Filtersteuerung mit einem Schutz gegen Gasexplosion ausgerüstet werden.

Ihr Ansprechpartner:
Christian Soretz, Tel.: +49 (0) 751 408-526, E-Mail

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STS advanced Baureihe: Erprobtes System mit optimierten Funktionalitäten

Verbesserungen am Spritzkopf, beim Verschleißschutz und Service

Die STS advanced Compounder decken alle gängigen Standardanwendungen beim Aufbereiten von Kunststoffen ab. Die modulare Bauweise der Schneckengehäuse und -elemente erlaubt Verfahrenslängen von 24 bis 68 D. Mit insgesamt fünf verschiedenen Baugrößen lassen sich je nach Verfahrensaufgabe Durchsätze bis zu 3.800 kg/h realisieren. Aktuell bewähren sich weltweit rund 370 STS Compounder im täglichen Betrieb.

Beim neuen STS Spritzkopf wurden die Beheizung und die Fließgeometrie optimiert. Quer durch den Spritzkopf verlaufende Heizpatronen stellen eine zuverlässige Beheizung sicher und erzeugen eine gleichmäßige Temperatur über die gesamte Breite des Spritzkopfs. Die Heizpatronen erreichen eine hohe Lebensdauer und zeichnen sich durch eine sehr gute Energieeffizienz aus. Die Fließgeometrie wurde so optimiert, dass die Fließgeschwindigkeit im gesamten Spritzkopf einheitlich ist. Alle Stränge treten mit derselben Geschwindigkeit aus dem Spritzkopf aus – eine wichtige Voraussetzung für eine gleichmäßige Stranggranulierung.

Beim Verfahrensteil des STS advanced kann der Anwender zukünftig Werkstoffe mit verbessertem Verschleiß- und Korrosionsschutz auswählen. Für Schneckenelemente wird ein pulvermetallurgisch hergestellter Verbundwerkstoff und für die Ovalbüchsen in den Gehäusen ein Chromstahl-Hartguss verfügbar sein. Diese Werkstoffe wurden umfassend getestet und zeichnen sich durch ihre sehr hohe Lebensdauer und große Zuverlässigkeit in der Produktion aus.
Um insbesondere Interessenten aus dem asiatischen Raum noch fundierter und zielorientierter beraten zu können, wird Coperion sein Technikum in Nanjing, China, bis Jahresende 2012 zusätzlich mit einem neuen STS 35 advanced ausstatten. Zur optimalen Betreuung der installierten Maschinen wurde das dortige Service-Team im vergangenen Jahr auf insgesamt 40 erfahrende Service-Ingenieure erweitert.

Ihr Ansprechpartner:
Matthias Weinmann, Tel.: +49 (0) 711 897 2521, eMail

STS advanced - mit neuem Spritzkopf und neuen Werkstoffen für verbesserten Verschleiß- und Korrosionsschutz
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Coperions HFS jetzt auch auf YouTube!

Horizontaler Fließbettsichter HFS von Coperion

Seit kurzem ist auf dem Coperion-Kanal auf YouTube ein eindrucksvolles Video mit Hochgeschwindigkeitsaufnahmen vom Horizontalen Fließbettsichter HFS zu sehen.

>> HFS auf YouTube

Ihr Ansprechpartner:
Michael Kramer, Tel.: +49 751 408 736 E-Mail

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