Ausgabe 2 I 2009

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Jedes Detail im Blick: Service bei Coperion

Höchstleistungen gefragt – Coperion realisiert die Aluminium-Förderanlage für Qatalum.

4.900 Tonnen geliefertes Material, 400 Personen vor Ort im Einsatz, 8 Monate Montagezeit – so lauten wenige Eckdaten unserer Herausforderung beim Bau des größten Aluminiumwerks der Welt. Dieses entsteht derzeit im arabischen Emirat Katar. Der Name: Qatalum, ein Joint Venture zwischen dem norwegischen Unter-nehmen Norsk Hydro ASA und Qatar Petroleum, dem staatlichen Erdöl- und Ergasproduzenten.

Qatalum beauftragte Coperion als Generalunternehmer mit dem schlüsselfertigen Bau der gesamten Aluminium-Förderanlage – vom Hafenband, über die Silobefüllung und -entleerung bis hin zur LKW-Verladung. Coperion plante, lieferte und installierte die gesamte pneumatische Förderung und verantwortete neben dem Engineering und der Konstruktion auch die Materialsbeschaffung bis hin zum Baustellen-Management.

Zunächst gliederte unser verantwortliches Experten-Team das Gesamtprojekt in große Subunternehmerpakete. Passende Unterlieferanten wurden ausgewählt und bewertet; die Subverträge vergaben wir ausschließlich an Firmen in der Golfregion. Nur so war es möglich, in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit die reibungslose Realisierung der Anlage zu sichern.

„Bei diesem Projekt profitieren wir von unserer langjährigen Tätigkeit in der primären Metall- und Mineralstoffindustrie“, sagt Jörn Matzke, Leiter des Bereichs Baustellen-Management bei Coperion, Weingarten. „In dem wir unsere umfassende Erfahrung in der Anlagentechnik mit unserem Know-how im Projekt-Management kombinieren, können wir unseren Kunden bei der Realisierung von Förderanlagen ein Rund-um-Sorglos-Paket bieten – von kleinen Anlagen-Modifikationen bis hin zu Lump-Sum-Turnkey-Anlagen.“

Ihr Ansprechpartner:
Jörn Matzke, Tel.: +49 (0) 7511 408-683, E-Mail

Auf einen Blick
Geplantes Produktionsvolumen von 585.000 Tonnen/Jahr
Länge der 2 Elektrolysehallen je 1.150 Meter
1.100 Angestellte
Erste Aluminium-Produktion noch in 2009
Komplette Betriebsaufnahme des Werks in 2010
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Im Fokus: Service im Bereich Compounding & Extrusion

Durchsatzsteigerung zum Nachrüsten? Mit der ZS-EG Seitenentgasung von Coperion.erte Einzugs- und Durchsatzleistungen

Die einzigen Voraussetzungen: Sie benötigen ausreichend Platz am Verfahrensteil Ihres ZSK Extruders. Ein offenes Entgasungsgehäuse muss gegen ein Kombigehäuse ausgetauscht, die Zwei-Schnecken-Seitenentgasung ZS-EG angebaut werden. Und schon können Sie von Durchsatzsteigerungen profitieren.

Der Reihe nach: Insbesondere bei der Extrusion niederviskoser, dünnflüssiger Schmelzen sowie bei Extrusionsprozessen mit hohen Gasmengen kann die Leistungs-fähigkeit der ZSK Baureihe mit einem herkömmlichen Entgasungsdom häufig nicht vollkommen ausgeschöpft werden.

Abhilfe schafft die Zwei-Schnecken-Seitenentgasung ZS-EG. Mit ihrem großen freien Querschnitt für die Entgasung hält sie die Schmelze auch bei maximalem spezifischen Drehmoment des Extruders ohne Produktaustritt im Verfahrensteil. Dämpfe bzw. Gase werden durch die axial offenen Schneckengänge betriebssicher abgezogen. Durchsatzsteigerungen von bis zu 30 % bei verbesserter Produktqualität sind möglich.

Ihr Ansprechpartner:
Ulf Wittmann, Tel.: +49 (0) 711 897-2583, E-Mail

Auf einen Blick
Vorteile der Seitenentgasung ZS-EG von Coperion:
Durchsatzsteigerungen von bis zu 30 %
Höchste Betriebssicherheit bis zu einem Vakuum von 50 mbar
Einfaches Handling dank Schnellverschlüssen für Montage und Demontage
Maximale Wirtschaftlichkeit
ZS-EG Seitenentgasung von Coperion
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Im Fokus: Service im Bereich Materials Handling

Energie effizient einsetzen – mit maßgeschneiderten Lösungskonzepten von Coperion.

Für unsere Kunden haben wir ein klares Ziel im Visier: Wir realisieren Anlagentechnik für maximale Produktqualität und Wirtschaftlichkeit – bei höchster Energieeffizienz. Mit unserer langjährigen Erfahrung als Systemlieferant führen wir projektintegrierte sowie separate Analysen Ihrer Anlagen durch und arbeiten individuelle Lösungskonzepte zur Energieeinsparung für Sie aus.

So erzielen wir beispielsweise in der Mineralstoffindustrie durch den Austausch von Schneckenpumpen gegen verschleißgeschützte Zellenradschleusen nicht nur einen geringeren Wartungsaufwand. Entscheidend ist die Senkung des Energieverbrauchs um bis zu 97 %.

Bei pneumatischen Förderanlagen können wir mit Modernisierungsmaßnahmen Energieeinsparungen von bis zu 92 % erzielen. Wichtig dabei ist unser Softwaretool
EnergyPro, mit dem sich u.a. der Energieverbrauch von Lufterzeugern errechnen lässt.

Unser Schüttgutwärmetauscher Bulk-X-Change® wird aufgrund seines statisch einfachen Aufbaus bei thermischen Prozessen verstärkt eingesetzt. Im Vergleich zu komplexen Aggregaten wie Fließbetten oder Trommeln verbraucht er nur einen Bruchteil von Energie bei gleicher Wärmeübertragungsleistung.


Ihr Ansprechpartner:
Carsten Packeiser, Tel.: +49 (0) 751 408-619, E-Mail

Auf einen Blick
Energieeinsparpotenziale in der Anlagentechnik:
Austausch von Komponenten in Anlagen für die Mineralstoffindustrie
Modernisierung von pneumatischen Förderanlagen
Austausch von Komponenten in Anlagen mit thermischen Prozessen
Pneumatische Fördersysteme von Coperion
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