ZSK Food-Extruder in Hybrid-Design: Ideales System für die Produktentwicklung und -erprobung

Coperion liefert Extruder an Foodwest.

Stuttgart, Dezember 2020 – Das Forschungs- und Entwicklungsunternehmen Foodwest Ltd., mit Sitz in Seinäjoki, Finnland, hat sein Technikum um einen ZSK 27 Food-Extruder in Hybrid-Ausführung erweitert. Dank des modularen Aufbaus dieses Coperion-Extrusionssystems können auf der Anlage texturiertes Pflanzenprotein (TVP), Fleischanaloga mit hohem Wasseranteil (HMMA, High Moisture Meat Analogues) und zahlreiche weitere Extrudate wie Snacks und Cerealien hergestellt werden. Der Extruder eignet sich mit Durchsätzen von bis zu 80 kg/h insbesondere für die Forschung und Entwicklung und ermöglicht dank der konstanten Prozessparameter innerhalb der gesamten ZSK-Extruderbaureihe ein sicheres Scale-up auf höhere Durchsatzbereiche. Neben dem Extruder umfasst das Coperion-System einen hochgenauen gravimetrischen Coperion K-Tron Doppelschnecken-Dosierer K-ML-D5-KT20 für Trockenpulver, eine Zentrische Food-Granulierung ZGF von Coperion Pelletizing Technology sowie eine Kühldüse.

Foodwest agiert seit über 25 Jahren erfolgreich als Entwicklungsdienstleister für innovative Lebensmittel und erweitert mit dem neuen ZSK 27 Food-Extruder seine Produktversuche, Forschungs- und Entwicklungsarbeiten um ein sehr breites Anwendungsspektrum.

ZSK Food-Extruder in Hybrid-Design für maximale Flexibilität
Mit nur minimalem Umrüstaufwand kann Foodwest mit seinem ZSK Food-Extruder in Hybrid-Ausführung sowohl TVP als auch HMMA herstellen. Dosierung und Verfahrensteil sind für beide Anwendungen weitestgehend identisch. Der Austrag unterscheidet sich hingegen maßgeblich. Während sich für die Herstellung von TVP die ZGF an das Verfahrensteil anschließt, um das Produkt direkt an der Düsenplatte zu schneiden, wird HMMA über eine spezielle Kühldüse ausgetragen, die einen Produktstrang mit einer Textur erzeugt, die echtem Fleisch sehr ähnelt. Dank einer von Coperion entwickelten Adapterlösung kann der Austrag des ZSK Food-Extruders in Hybrid-Design in kürzester Zeit von einer ZGF auf eine Kühldüse umgestellt werden. Umgekehrt funktioniert der Tausch genauso schnell, wenn vom HMMA-Prozess auf TVP umgestellt werden soll.

In Kombination mit dem selbstreinigenden Profil und dem modularen Aufbau der Extruder-Doppelschnecken kann Foodwest auf dem ZSK-System neben Fleischersatz auch zahlreiche weitere Produkte entwickeln und testen. Dazu zählen beispielsweise Snacks und Cerealien, für deren Herstellung Foodwest den Extruder sowie sein umfangreich verfügbares Peripherie-Equipment individuell konfiguriert. Dabei profitiert das Unternehmen von den sehr hohen Hygienestandards des Extruders, von dessen intensiver Dispergierleistung und seiner schonenden Produktbehandlung.

Harri Latva-Mäenpää, PhD, Innovation Director bei Foodwest: „Die Extrusion ist eine der interessantesten Technologien, die wir unbedingt in unsere neue Lebensmittelentwicklungs- und Pilotanlage in Finnland integrieren wollten. Das vielseitige Paket und das Know-how von Coperion haben uns überzeugt, diese Investition zu tätigen. Wir können den ZSK-Extruder für die Verfahrens- und Produktentwicklung nutzen und ihn auch mit anderen Herstellungs- und Verpackungstechnologien kombinieren. Damit sind wir in der Lage, auf unserer nach höchsten Standards der Lebensmittelsicherheit zugelassenen Anlage gemeinsam mit unseren Kunden in aller Welt marktreife Lösungen zu entwickeln".

Stefan Gebhardt, General Manager Business Unit Food & Pharma bei Coperion, ergänzt: „Es freut uns sehr, ein so renommiertes Unternehmen wie Foodwest mit einem ZSK Food-Extruder in Hybrid-Design auszustatten. Wir sind davon überzeugt, dass der ZSK-Extruder mit seiner großen Flexibilität in der Konfiguration und seinem sicheren Scale-up auf weitere Extruderbaugrößen die optimale Technologie für eine große Bandbreite an Produktversuchen, Forschung und Entwicklung ist. Darüber hinaus freuen wir uns verkünden zu können, dass zukünftig mit dem Foodwest-Technikum in Finnland auch Coperion-Kunden ein Versuchsraum für die Herstellung von Fleischanaloga und weiterer Produkte zur Verfügung steht.“

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