Ausrüstung für die Dichtstromförderung

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Fördersystem mit Dichtstromförderung
Coperion K-Tron

Lösungen für Ihre schwer zu fördernden Schüttgüter

Dichtstrom-Fördersysteme fördern Material mit niedrigerer Geschwindigkeit, als gängige pneumatische Dünnstrom(Flugförder)-Systeme. Im Gegensatz zur Dünnstromförderung, bei der das gesamte Fördergut in einem Hochgeschwindigkeits-Luftstrom gelöst ist, bewegt sich das Fördergut bei der Dichtstromförderung langsamer und in kompakterer Form und konzentriert sich im unteren Teil des Leitungsquerschnitts. In Abhängigkeit von den Materialeigenschaften des Förderguts und der Anlagenkonfiguration wird ein Dichtstromsystem so ausgelegt, dass sich das Fördergut in Form von Fäden oder Pfropfen oder fliessend bewegt. Typischerweise erreicht diese Fördermethode eine höhere Förderleistung und eignet sich für größere Förderdistanzen.

Merkmale und Vorteile

  • Niedriger Energieverbrauch
  • Minimiert Abnutzung und Abrieb
  • Reduziert Degradation
  • Ermöglicht hohe Förderraten und lange Förderstrecken
  • Leistungsfähige Steuerungen: Unsere sehr erfahrenen Elektroingenieure und Programmierer haben die nötige Fachkompetenz, um die Anforderungen eines jeden Kunden hinsichtlich Steuersystemen für zu erfüllen. Es sind eine Vielzahl verschiedener SPS- und Kommunikationsoptionen erhältlich.
  • Kundenspezifische Anpassungen: Jedes Coperion K-Tron System wird spezifisch ausgelegt und exakt an die vorgesehene Anwendung angepasst.
  • Gute Reinigbarkeit: Bei beiden Konfigurationsarten - Saugwaagen oder kontinuierliche Förderung mit Hochdruck-Zellenradschleusen - können Behälter und Förderleitung leicht von Fördergut befreit werden. Es sind Vorrichtungen für Inspektion und Entleerung der Systemkomponenten erhältlich. Für beide Arten von Dichtstrom-Fördersystemen sind hygienische Ausführungen erhältlich, die an den erforderlichen Stellen mit Tri-Clover Klemmen ausgeführt sind.
  • Niedriger Lärmpegel: Der Geräuschpegel von Dichtstrom-Fördersystemen liegt im Betrieb weit unter 83 dBA.
  • Langlebig und zuverlässig: Coperion K-Tron kalkuliert in seinen Dichtstrom-Fördersystemen bewusst zusätzliche Sicherheitsfaktoren für Konstruktionsmaterial und Leistung mit ein, um den Wartungsaufwand zu reduzieren und die Langlebigkeit zu gewährleisten.

Anwendungen

Dichtstromförderung ist ideal für Fördergut mit abrasiven Eigenschaften oder mit Entmischungstendenz, für zerbrechliches oder temperaturempfindliches Material, für Vormischungen oder für Material mit hoher Schüttdichte. Dichtstromförderung ist zudem optimal für feine Schüttgüter wie Pulver oder auch für grobkörnigeres Material wie zum Beispiel grobes Granulat, Pellets, Kaffeebohnen oder Tiernahrung.

Produkte für die Dichtstromförderung

Dichtstrom-Druckgefäße

Druckgefäße für die Dichtstromförderung arbeiten mit hohem Luftdruck - über 1 bar(g) [15 psi(g)] - und niedrigem Luftvolumen als Antriebskraft für die Förderung von pulverförmigen oder granulären Schüttgütern bei niedrigen Geschwindigkeiten. Sie sind speziell für hohe Förderleistungen und lange Förderdistanzen in gespülten (Clear-Line) und ungespülten (Full-Line) Systemen ausgelegt. Abgesehen von den Einlassorganen und den Belüftungsventilen enthalten sie keine bewegten Teile, weshalb die Abnutzung nur sehr gering ist. Druckgefäße werden vormontiert geliefert und benötigen lediglich einen Druckluft- sowie einen Elektroanschluss, was wiederum die Installationskosten senkt.

Dichtstrom-Druckgefässe, Technisches Datenblatt (Englisch)
CK-Pressure-Vessel

Omniveyor™ Basis-System

Das OmniveyorTM Basis-Druckgefäß-System von Coperion K-Tron verfügt über eine manuelle Einzelpunktsteuerung für die Regulierung von Druck und Fliessgeschwindigkeit der Förderluft entlang der gesamten Förderstrecke mittels Coperion K-Tron Einblasmodulen. Das Basis-System ist eine kostengünstige Variante für die Dichtstromförderung mit Druckgefäßen.

Dichtstromförderung Omniveyor Basic, Flyer (Englisch)
CK-Pressure-Vessel-AIM

Omniveyor™ AIM-System

Dieses System ist einen großen Schritt weg von Dichtstromfördersystemen, welche mit manueller Drucksteuerung und Luftstromregulierung arbeiten und über keine Feedbackmöglichkeit entlang der Förderlinie verfügen. Das Omniveyor™ AIM Druckgefäß-System von Coperion K-Tron verfügt über automatisierte Coperion K-Tron Einblasmodule (Air Injection Modules, AIM). Das fortschrittliche Feedbacksystem erkennt jegliche Veränderung des Schüttguts, der Betriebsdistanz, der Förderleistung oder der Umgebungsbedingungen entlang der Förderleitung und kann diese ausgleichen, um den zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten. Das Coperion K-Tron Omniveyor AIM-System ist in der Lage, echte Daten zu Druck und Luftstrom an der Förderquelle, an mehreren Punkten entlang der Förderleitung sowie auch am Förderziel zu liefern. Das System ist ideal geeignet, wenn unterschiedliche Prozesse häufige Produktwechsel erfordern.

Omniveyor System, Flyer (Englisch)

Dichtstrom-Steuerelemente & Druckluft-Einblasmodule (AIM)

Das leicht zu bedienende Dichtstrom-Steuersystem ermöglicht die durchgängige Regelung aller im Lieferumfang enthaltener Dichtstrom-Komponenten, im manuellen wie auch im Automatik-Modus.

Die Dichtststrom-Steuerelemente ermöglichen es den Einblasmodulen (AIM), Druckluft direkt an strategischen Punkten entlang der Förderlinie einzublasen. So können die Geschwindigkeit sowie das Material-zu-Luft-Verhältnis zuverlässig gesteuert werden, was speziell bei schwierigen Materialien das Risiko von Abrieb, Materialzersetzung oder -entmischung, oder einer Blockade in der Förderlinie reduziert.

Steuerung und AIM-Spezifikation, Technisches Datenblatt (Englisch)

Hochdruck-Austragsschleuse

Die ZVH Hochdruck-Austragsschleuse ist speziell ausgelegt für die kontinuierliche und schonende Förderung von zerbrechlichen oder temperaturempfindlichen Materialien in Form von grobem Granulat oder Pellets, so zum Beispiel Kunststoffpellets, Kaffeebohnen, Korn, etc.

Ein Dichtstrom-Fördersystem mit Zellenradschleusen ist ideal, um auch über weite Förderdistanzen sehr hohe Förderleistungen zu erzielen. Diese Parameter sind möglich, weil die Zellenradschleuse für einen maximalen Betriebsdruck von 3.5 bar(g) [51 psi(g)] ausgelegt ist und die Leckage durch den Einsatz der Coperion LMR-X Luftmengenregeleinheit auf ein Minimum reduziert wird.

Coperion Hochdruck-Austragsschleuse, Flyer (Englisch)

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