SFT Wägetechnologie

Die Coperion K-Tron "Smart Force Transducer"-Technologie ermöglicht hochgenaues Wägen sogar in einem schwierigen Anlagenumfeld

Präzises Dosieren, Chargenwägen und Abmessen von Schüttgut beginnt mit hochgenauem Wägen

Coperion K-Tron, als Pionier des Wägeprinzips der schwingenden Saite, untermauert seine führende Stellung in der Prozessindustrie mit den Wägemodulen SFT II und SFT III. Diese repräsentieren den neusten Stand in der Wägetechnologie und bilden das solide Fundament für die ständige Weiterentwicklung der Kunst und Wissenschaft des Wägens.

Im Jahre 1976 führte Coperion K-Tron die erste, rein digitale Wägezelle für die Prozessindustrie ein. Fünf Generationen haben in über fünf Jahrzehnten an Innovation und Entwicklung bei Coperion K-Tron mitgearbeitet und noch immer gehört die Smart-Force-Transducer Technologie zum absoluten Industriestandard. Fortschrittliches Einkabelsystem, hohe Auflösung, interne Kraftreduktion und 90% weniger Teile für höchstmögliche Performance und Zuverlässigkeit.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Wägezelle mit schwingender Saite ideal für kontinuierliche Dosieranwendungen ist. Sie hat sich als flexibel, zuverlässig, genau, linear und kosteneffizient erwiesen. Die Messung erfolgt kontinuierlich und mit einer Auflösung von 1:8’000’000 in 20 ms. Es ist kein Zufall, dass alle führenden Hersteller von Dosierwaagen auf der ganzen Welt heute eine Version der Wägezelle mit schwingender Saite einsetzen, die Coperion K-Tron Mitte der 1970er-Jahre entwickelte.

Coperion K-Tron SFT Wägetechnologie ist das Herz unserer hochgenauen Differentialdosierwaagen.

Merkmale und Vorteile

  • 100% digital, keine Kalibrierung notwendig
  • Technologie nach dem Prinzip der schwingenden Saite
  • Auflösung 1:8’000’000 in 20 ms
  • Gewichtserfassung, Linearisierung und Temperaturkompensation 450 Mal pro Sekunde
  • Lückenlose Messung ohne Datenverlust
  • Digitaler Tiefpassfilter reduziert den Einfluss von Vibrationen
  • Eigenes RS485 Netzwerk für mehrere Gewichts-Erfassungssysteme
  • Interner Mikroprozessor, Frequenzprozessor, Kalibrierungs-Speicher und Spannungsregler
  • Modelle für gefährdete Räume gemäß ATEX und NEC Normen

Die Technologie hinter dem Smart Force Transducer SFT

SFT Prinzip Coperion K-Tron

Die Technologie der schwingenden Saite

Die Abhängigkeit der Resonanzfrequenz eines Drahtes von der Drahtspannung ist schon seit Langem bekannt. Mit der Einführung elektronischer Systeme wurde klar, dass eine schwingende Saite als variabler Oszillator oder Kraftsensor verwendet werden konnte. Heute werden schwingende Saiten in digitalen Hochleistungswaagen eingesetzt. In solch einem System bestimmt die zu messende Kraft direkt die Drahtspannung. Zur Ergebnisermittlung wird die Schwingungsfrequenz gemessen und ausgewertet.

Die einwirkende Last wird mechanisch auf die Saite übertragen, wodurch sich die Resonanzfrequenz der Saite ändert. Anhand dieser Änderung berechnet ein eingebauter Mikroprozessor die einwirkende Last. Ein vollständig kalibriertes (linearisiertes, messbereichabgestimmtes und temperaturkompensiertes) Signal wird über eine serielle RS-485-Schnittstelle an die Regeleinheit übertragen.

Coperion K-Trons dynamischer Filteralgorithmus identifiziert und extrahiert kontinuierlich störende Umgebungsvibrationen aus der Gewichtsmessung

Eine gegen Vibrationen immune Wägetechnologie

Das Erreichen einer hohen gravimetrischen Dosierleistung im Prozess erfordert die Unterscheidung zwischen Gewichtsdaten und den verfälschenden Einflüssen von Massenkräften aufgrund von Umgebungsvibrationen und Stössen. Der exklusive Filteralgorithmus von Coperion K-Tron identifiziert und extrahiert kontinuierlich falsche Massenkomponenten aus der Gewichtsmessung – auch in aggressiven Betriebsumgebungen.

SFT-Wägesysteme für Differentialdosierer

Coperion K-Tron Doppelschneckendosierer auf einer D5 Plattformwaage

Die Smart-Force-Transducer-Technologie (SFT-Technologie) ist in unseren Plattformwaagen integriert: SFS-Waagen für kleinere Anwendungen, D5-Waagen für grosse Anwendungen und D4 für Pharma-Anwendungen. Plattformwaagen eignen sich am besten für kleine und mittelgrosse Differential-Dosieranwendungen. Ihre Installation und Reinigung ist einfach und die Dosierer können sogar unter Verwendung derselben Wage ausgewechselt werden. Die Bruttokapazität beträgt maximal 200 kg, abhängig von der Konfiguration.

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Coperion K-Tron Doppelschneckendosierer an drei K-SFT-II-M Wägemodulen aufgehängt

Zwei Baugrössen der K-SFT-II Wägemodule werden in allen 3-Punkt-Dosiersystemen von Coperion K-Tron eingesetzt. 3-Punkt-Wägesysteme sind ideal für grössere Differentialdosiergeräte. Die Bruttokapazität beträgt maximal 3000 kg, abhängig von der Konfiguration.

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Das K-SFT-III Wägemodul ist speziell für 1-Punkt-Wägeanwendungen konzipiert, wie sie zum Beispiel beim Kontinuierlichen gravimetrischen Mischsystem K4G und den Smart Dosierbandwaagen (SWB) von Coperion K-Tron zum Einsatz kommen. Die kleine Standfläche des K4G 1-Punkt-Wägesystems ermöglicht die Gruppierung von bis zu sechs Dosierern um einen Verfahrenseinlauf herum - eine kompakte und kosteneffiziente Lösung. Die Bruttokapazität beträgt maximal 100 kg, abhängig von der Konfiguration.

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Die Smart Force Transducer (SFT)-Technologie von Coperion K-Tron liefert hochgenaue Wägeresultate, auch unter schwierigen Bedingungen in der Produktionsanlage

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